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In der NW-Diskussionsrunde: Manucher Saidov (v. h. l.). Attila Sepsi, Susan Klaus, Tanja Piddly, NW-Redakteur Sebastian Kaiser, stellvertretender NW-Chefredakteur Carsten Heil, NW-Redakteur Ingo Kalischek, Frank Wulfmeyer, Torsten Finke, Birgit Stehl und Anke Schmidt. - © Wolfgang Rudolf
In der NW-Diskussionsrunde: Manucher Saidov (v. h. l.). Attila Sepsi, Susan Klaus, Tanja Piddly, NW-Redakteur Sebastian Kaiser, stellvertretender NW-Chefredakteur Carsten Heil, NW-Redakteur Ingo Kalischek, Frank Wulfmeyer, Torsten Finke, Birgit Stehl und Anke Schmidt. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Flüchtlinge werden für Bielefelder Arbeitgeber immer wichtiger

Die NW-Lokalredaktion hatte Vertreter aus Handwerk, Industrie, Handel und Arbeitsagentur zu einem Integrations-Gipfel geladen. Dabei wurde deutlich, dass Flüchtlinge als Arbeitskräfte für die heimische Wirtschaft immer wichtiger werden. Eine unklare Rechtslage stellt sie aber vor Probleme

Sebastian Kaiser
18.08.2018 | Stand 27.08.2018, 14:54 Uhr
Ingo Kalischek

Janine Küchhold

Bielefeld. Attila Sepsi von der IHK hat einen Wunsch: "Wenn ein Flüchtling einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat und den an die Ausländerbehörde schickt, um arbeiten zu dürfen, dann soll die genauso schnell die Erlaubnis schicken, wie die GEZ ihre Gebührenbescheide." Handwerk, Handel und Industrie drängen zur Eile. Der Fachkräftemangel ist längst Realität. "Das Potenzial im Inland reicht nicht mehr", sagt Birgit Stehl von der Handwerkskammer. Und junge Leute aus EU-Nachbarstaaten sind kaum für eine Lehre in Deutschland zu begeistern. Folge: "Wir sind froh über neue ausländische Zielgruppen", sagt Susan Klaus vom Handwerksbildungszentrum Brackwede und meint damit Flüchtlinge.

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