Mutmaßlicher Tatort: Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro. - © Christian Mathiesen
Mutmaßlicher Tatort: Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro. | © Christian Mathiesen

Bielefeld Versuchter Mord an Bielefelds Bleichstraße: Tatverdächtiger streitet alles ab

Mordkommission befragt Zeugen der mutmaßlichen Brandstiftung / Tatverdächtiger gilt als polizeibekannt

Dennis Rother
18.07.2018 | Stand 27.05.2019, 19:49 Uhr

Bielefeld. Der 27-jährige Mieter, der am Montag beim Wohnungsbrand an der Bielefelder Bleichstraße verletzt wurde, ist in Untersuchungshaft. Das berichten Staatsanwaltschaft und Polizei Bielefeld am Dienstagabend. Die U-Haft sei von einem Haftrichter wegen versuchten Mordes angeordnet worden. Der Inhaftierte streitet jedoch versuchten Mord sowie Brandstiftung ab, berichtete Polizeisprecherin Hella Christoph am Mittwochmorgen. Ungeklärt sei nach wie vor, in welcher Beziehung das schwerstverletzte Opfer des Brandes, eine 33-jährige Frau, zum 27-Jährigen stand. Der Mann war noch am Montagabend am Brandort vorläufig festgenommen worden. Er gilt als polizeibekannt. Das heißt, dass bereits mehrfach gegen ihn ermittelt wurde. Der Mann kam ins Justizkrankenhaus Fröndenberg. Er erlitt beim Feuer eine Rauchgasvergiftung. Die 33-jährige Frau schwebt unterdessen noch in Lebensgefahr, so Hella Christoph. Die Mordkommission (MK) "Bleich" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter ermittelt mit neun Beamten derzeit, die Spurensicherung inspizierte am Dienstag die zerstörte Erdgeschosswohnung. Das Achtparteienhaus gehört der Wohnungsbaugenossenschaft Freie Scholle. Im Gebäude befinden sich kleine Wohnungen für Alleinstehende. Die MK "Bleich" befragt die Bewohner als Zeugen.

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