Gefährliche Situation: Als Polizeibeamte den Wagen mit dem Schützen auf der Autobahn stoppten, hielten plötzlich zahlreiche Autos aus einer Hochzeitsgesellschaft auf dem Seitenstreifen.   - © Archivfoto Andreas Frücht
Gefährliche Situation: Als Polizeibeamte den Wagen mit dem Schützen auf der Autobahn stoppten, hielten plötzlich zahlreiche Autos aus einer Hochzeitsgesellschaft auf dem Seitenstreifen.   | © Archivfoto Andreas Frücht

Bielefeld Türkische Hochzeitsgesellschaft: Bräutigam schießt aus fahrendem Auto

Während Streifenwagenbesatzung Wagen kontrolliert, halten plötzlich weitere acht Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen an

30.04.2018 | Stand 30.04.2018, 14:20 Uhr

Bielefeld/Bad Oeynhausen. Mehrere Schüsse aus einem fahrenden Auto wurden der Leitstelle der Polizei am Samstagmittag gemeldet. Gegen 13.15 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein. So meldete ein Zeuge einen Mercedes, der auf der Ortsdurchfahrt in Bad Oeynhausen an zwei Stellen mehrfach aus einem fahrenden Auto schoss. Die alarmierte Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung des Fahrzeugs in Richtung Hannover auf. Zudem wurden weitere Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Bielefeld sowie des angrenzenden Niedersachsens alarmiert. Auf der Autobahn 2, kurz hinter der Anschlussstelle Bad Eilsen wurde der Mercedes angehalten. Während die Streifenwagenbesatzung aus Bad Oeynhausen den Wagen kontrollierte, hielten plötzlich weitere acht Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen an. Wie sich herausstellte eine türkische Hochzeitsgesellschaft. 25 Insassen diskutieren lautstark mit Polizei Die rund 25 Insassen dieser Fahrzeuge stiegen aus den Autos aus. Sie diskutierten lautstark mit den Polizisten und sorgten für gefährliche Situationen auf der Autobahn, sodass Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Bielefeld die rechte Fahrspur sperrten. Bei der Kontrolle des Mercedes gab der Bräutigam die Schüsse zu. Die Waffe, eine PTB-Pistole, lag im Fußraum des Wagens. Sie wurde ebenso wie der Kleine Waffenschein des Besitzers sichergestellt. Die Einsatzkräfte fertigten später Anzeigen wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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