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Busse ja, Autos jein: Nicht zuletzt der Jahnplatz soll zukünftig entlastet werden. - © Andreas Frücht
Busse ja, Autos jein: Nicht zuletzt der Jahnplatz soll zukünftig entlastet werden. | © Andreas Frücht
Bielefeld

Verkehrsplan bis 2030: Stadt Bielefeld plant Mobilitäts-Revolution

Verwaltung, Wirtschaft, ÖPNV und Co. entwickeln eine langfristige "Mobilitätsstrategie". Der Entwurf steht - und dürfte nicht nur bei Auto-Fans für Diskussionen sorgen

Dennis Rother
21.04.2018 | Stand 21.04.2018, 13:56 Uhr

Bielefeld. Völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Verwaltung mit IHK, MoBiel, Forschern und Umweltverbänden hinter den Kulissen an einem langfristigen Verkehrskonzept gearbeitet. Der Entwurf der "Mobilitätsstrategie" ist fertig - und liegt der NW vor. "Innerhalb einer Generation wird sich Bielefeld beträchtlich verändern", schreibt der städtische Dezernent Gregor Moss einleitend. Das trifft's, denn was nach dem Vorwort auf 50 Seiten skizziert wird, liest sich wie die Blaupause einer lokalen Mobilitäts-Revolution. Erstmals wird etwa festgezurrt, dass der Anteil des "motorisierten Individualverkehrs" (MIV) - also grob der Auto-Verkehr - bis 2030 halbiert werden soll. Auffällig ebenso: Bielefeld hat gegenüber vergleichbaren Städten beim ÖPNV mächtig Nachholpotenzial.