Orkan Friederike hat vieler Orts im Wald für Zerstörung gesorgt. Viele Bäume hängen noch in den Kronen anderer Bäume und drohen auch ohne Sturm herabzustürzen. Im Bielefeld herrscht deshalb bis zum 14. Februar ein Betretungsverbot der Waldgebiete. - © Regionalforstamt
Orkan Friederike hat vieler Orts im Wald für Zerstörung gesorgt. Viele Bäume hängen noch in den Kronen anderer Bäume und drohen auch ohne Sturm herabzustürzen. Im Bielefeld herrscht deshalb bis zum 14. Februar ein Betretungsverbot der Waldgebiete. | © Regionalforstamt

Bielefeld Gefahr: Waldsperrung in Bielefeld bis zum 14. Februar verlängert

Zeitaufwendige Waldarbeiten: Die Forstarbeiter haben noch nicht einmal den Hermannsweg erreicht

Jens Reichenbach

Bielefeld. Die Gefahren im Bielefelder Waldgebiet sind nach dem folgenreichen Orkan Friederike am 18. Januar 2018 auch im Februar noch nicht beseitigt. Deswegen hat das Regionalforstamt de Sperrung der Waldflächen in Bielefeld vorerst bis zum 14. Februar verlängert. Wie Regionalförster Erhard Oehle mitteilte, seien die Aufräumarbeiten rund um den Teutoburger Wald immer noch im vollem Gange. "Wir haben noch nicht einmal den Hermannsweg erreicht", sagt er. Deshalb sei es weiterhin nicht zu verantworten, sich im Wald aufzuhalten. Überall lauern Gefahren durch abgebrochene Äste in den Kronen oder durch Bäume, die weiterhin zu Boden schlagen können. Die forstbehördliche Sperrung bezieht sich auf Waldwege und Waldflächen und gilt für den Erholungsverkehr.  Komplette Freigabe vermutlich erst im März Waldbesitzer und Forstbetriebe arbeiten derzeit mit Hochdruck am Freischneiden und Räumen der Waldwege. Oehle vermutet, dass zum 15. Februar dann höchstens erste Waldwege freigegeben werden könnten. Die in den betroffenen Wäldern sehr aufwendige Arbeit braucht aufgrund ihrer hohen Risiken noch Zeit. Eine komplette Freigabe ist womöglich erst im März zu verantworten. Das Regionalforstamt appelliert an die Waldbesucher, sich an die Sperrungen zu halten, die Aufräumarbeiten nicht zu behindern und sich selbst und andere nicht zu gefährden.

realisiert durch evolver group