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Nicht mehr existent: Die Brautmoden-Boutique wurde zwangsgeräumt. - © Andreas Frücht
Nicht mehr existent: Die Brautmoden-Boutique wurde zwangsgeräumt. | © Andreas Frücht

Bielefeld Fall Agora: Bielefelder Brautkleid-Betrug jetzt vor Gericht

Zwei Frauen fordern vorm Amtsgericht am Mittwoch Schadenersatz vom Hochzeitsmode-Hersteller aus Polen. Ihre Anwältin hält eine gütliche Einigung für unwahrscheinlich. Prozesswelle möglich

Dennis Rother
17.01.2018 | Stand 18.01.2018, 17:25 Uhr

Bielefeld. Der komplexe Betrugsfall Agora-Brautmoden kommt am Mittwoch erstmals vor Gericht. Zwei Frauen fordern Schadenersatz für bezahlte, aber nicht erhaltene Hochzeitskleider von der polnischen Herstellerfirma. Wenn die Klägerinnen erfolgreich sind, könnte eine Prozesswelle starten. Schließlich dürften weitere Geschädigte das Ergebnis nicht nur mit Spannung erwarten, sondern auch als Präzedenzfall werten. Ein Termin für den Prozess gegen die angeklagte 67-jährige Leiterin des ehemaligen Ladengeschäfts in der Bielefelder City steht indes noch aus (s. unten).

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