Erschossen: Die Population der Wildschweine hat auch in den Wäldern rund um Bielefeld stark zugenommen. 20 dieser Tiere wurden jetzt erschossen, um die Einschleppungsgefahr von Tierseuchen zu minimieren. - © Symbolfoto: Andreas Frücht
Erschossen: Die Population der Wildschweine hat auch in den Wäldern rund um Bielefeld stark zugenommen. 20 dieser Tiere wurden jetzt erschossen, um die Einschleppungsgefahr von Tierseuchen zu minimieren. | © Symbolfoto: Andreas Frücht

Bielefeld Schweinepest-Prävention: Das in Bielefeld erlegte Wildschwein war gesund

Laboruntersuchung zeigt keine Infektion mit der Afrikanischen Schweinepest

Bielefeld. Nach der großangelegten Drückjagd zur Reduzierung des Wildschweinbestands, bei der 20 Tiere erlegt wurden, liegt jetzt der Laborbefund vor. Wie berichtet, hatte das Veterinäramt eines der Wildschweine routinemäßig untersuchen lassen. Dabei hat sich nach Angaben der Behörde die Vermutung bestätigt, dass das Tier nicht mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert war. Das Ergebnis lag nun doch einen Tag früher vor als erwartet. Der Leiter des Veterinäramtes, Hans-Helmut Jostmeyer, hatte sich in einer Mitteilung auch an organisierte Tierschützer gewandt, die den präventiven Abschuss von nicht erkrankten Tieren kritisiert hatten und sachliche Argumente eingefordert. Die von der Behörde geplante Drückjagd war - wie berichtet - massiv von Tierschützern behindert worden. Laut Jostmeyer habe die Population der Wildschweine auch in den Wäldern rund um Bielefeld stark zugenommen. Die Bestandsreduzierung auch gesunder Tiere sei notwendig, um die Einschleppungsgefahr der sich aus Osteuropa nähernden Tierseuche zu minimieren.

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