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In die Dunkelheit: Für Studentin Inken Schäkel ist der beste Platz für eine Erweiterung der Kunsthalle unter der Erde. - © Barbara Franke
In die Dunkelheit: Für Studentin Inken Schäkel ist der beste Platz für eine Erweiterung der Kunsthalle unter der Erde. | © Barbara Franke
Bielefeld

Neue Ideen für die Kunsthalle

Studenten der Hochschulen Bochum und Detmold haben sich sehenswerte Gedanken über eine Erweiterung der Kunsthalle gemacht

Jürgen Mahncke
14.12.2017 | Stand 13.12.2017, 21:21 Uhr
Futuristisch: Kunsthallenchef Friedrich Meschede ist angetan von dem Entwurf der Studentin Kim Stolfik. Wo im Augenblick noch die Stadtbahngleise liegen, könnte der komplett verspiegelte Neubau, die Erweiterung für die Kunsthalle, stehen. - © Barbara Franke
Futuristisch: Kunsthallenchef Friedrich Meschede ist angetan von dem Entwurf der Studentin Kim Stolfik. Wo im Augenblick noch die Stadtbahngleise liegen, könnte der komplett verspiegelte Neubau, die Erweiterung für die Kunsthalle, stehen. | © Barbara Franke

Bielefeld. Stellen Sie sich das mal vor! Sie fahren mit dem Auto vom Adenauerplatz Richtung Jahnplatz. Zur rechten Hand liegt die Kunsthalle, das würfelförmige, moderne Gebäude aus rotem Mainsandstein. Zur linken Hand fehlt das tote Gleis der Stadtbahn. Unmittelbar gegenüber vom Kubus, auf dem Mittelstreifen, reckt sich ein langgestreckter, mehrgeschossiger Bau in die Höhe. Wie in eine glänzende Alufolie eingepackt sieht er aus. An seinen Außenwänden spiegeln sich die Kunsthalle, der Skulpturenpark, die auf dem Mittelstreifen verbliebenen 16 Linden wieder. Sie wurden dort anlässlich der documenta 1982 in Kassel von Joseph Beuys gesetzt. Übrigens nannte der Künstler seine damalige Aktion „Stadtverwaldung".