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Lehrerin Susanne Brähmer mit Schulhund „Moon", Konrektorin Inge Milbrandt-Finkbeiner, die Schüler Abinaya, Havin, Ledion, Lehrer Markus Schmelzer, Uwe Niedzballa, Matthias und Luljet (v.l.). - © Nicole Bentrup
Lehrerin Susanne Brähmer mit Schulhund „Moon", Konrektorin Inge Milbrandt-Finkbeiner, die Schüler Abinaya, Havin, Ledion, Lehrer Markus Schmelzer, Uwe Niedzballa, Matthias und Luljet (v.l.). | © Nicole Bentrup

Bielefeld Kuhlo-Realschule auf dem Weg zur Sekundarschule

Die Kuhlo-Realschule lud am Wochenende Eltern und Schüler ein. Im Frühjahr entscheidet sich, ob sie demnächst umfirmiert. Entscheidend sind die Anmeldezahlen

Nicole Bentrup
04.12.2017 | Stand 03.12.2017, 17:47 Uhr

Mitte. Beim Tag der offenen Tür in der Kuhlo-Realschule informierten sich Eltern und Kinder über die Schule, zogen durch die Klassenräume oder die Turnhalle oder probierten gleich die Kletterwand dort aus. Konrektorin Inge Milbrandt-Finkbeiner und das Lehrerkollegium standen für Fragen aller Art parat. Dabei ging es natürlich darum, ob die Kuhlo-Schule eine Sekundarschule wird oder nicht. „Das wissen wir auch noch nicht, dafür müssen wir abwarten, ob wir die erforderlichen 75 Anmeldungen zusammen bekommen", sagt Milbrandt-Finkbeiner. Konzepte für eine Sekundarschule wurden bereits ausgearbeitet und die Schulkonferenz, bestehend aus Lehrern und Eltern, wurde von der Stadt angehört. „Die Konferenz hat die Sekundarschule befürwortet", so Milbrandt-Finkbeiner. Im Februar findet das vorgezogene Anmeldeverfahren statt. „Der Vorteil einer Sekundarschule ist unter anderem, dass die Schüler weniger Druck haben", sagt Mathelehrer Markus Schmelzer. Bis zur neunten Klasse gäbe es bei einer Sekundarschule kein Sitzenbleiben. „So wird die Klassengemeinschaft nicht auseinandergerissen", fügt er hinzu. „Es gibt jedoch die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung eines Schuljahres", ergänzt Sportlehrer Uwe Niedzballa. Sollte die Kuhlo-Realschule eine Sekundarschule werden, würde das nur die Schüler des neuen fünften Schuljahres betreffen. „Wir würden die Realschule dann auslaufen lassen", sagt Konrektorin Milbrandt-Finkbeiner. Bereits seit einiger Zeit kooperiert die Schule mit anderen Schulen wie dem Helmholtz-Gymnasium und der Rußheideschule. Im Falle der Gründung einer Sekundarschule würde das Helmholtz-Gymnasium die Schüler nach der zehnten Klasse übernehmen. Darüber gibt es einen Kooperationsvertrag. „Das hat Vorteile, weil das Gymnasium dann planen kann", sagt Schmelzer. „Uns ist wichtig, dass wir weiterhin erfolgreich mit den Schülern arbeiten können, ganz egal, ob nun als Realschule oder als Sekundarschule", sagt der Lehrer. „Wir freuen uns auch über Anmeldungen für eine Realschule", fügt Milbrandt-Finkbeiner hinzu. Etwas Besonderes hat die Schule schon jetzt: Schulhund „Moon", der bei Lehrerin Susanne Brähmer lebt und täglich Vorort ist. „Ein Hund ist ein prima Türöffner, wenn es um Gespräche mit Eltern und Schülern geht", so Brähmer.

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