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Entsetzt: Matitjahu Kellig (r.), Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, und sein Anwalt Thomas Walther nach der kurzfristigen Prozessabsage im Amtsgericht. - © Jens Reichenbach
Entsetzt: Matitjahu Kellig (r.), Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, und sein Anwalt Thomas Walther nach der kurzfristigen Prozessabsage im Amtsgericht. | © Jens Reichenbach

Bielefeld/Detmold Prozess gegen Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig ausgefallen

Verteidiger sagt kurzfristig ab. Der Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold reagiert bestürzt

Jens Reichenbach
16.11.2017 | Stand 17.11.2017, 14:28 Uhr
Angeklagt: Sascha Krolzig, Kreisvorsitzender der rechtsextremen Partei Die Rechte, ist der Volksverhetzung angeklagt. - © Silke Buhrmester
Angeklagt: Sascha Krolzig, Kreisvorsitzender der rechtsextremen Partei Die Rechte, ist der Volksverhetzung angeklagt. | © Silke Buhrmester

Bielefeld. Der Prozess wegen Volksverhetzung und Beleidigung gegen den Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig vor dem Amstgericht Bielefeld ist am frühen Donnerstagmorgen abgesagt worden. Wie der Anwalt des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, Matitjahu Kellig, mitteilte, hatte der Verteidiger Krolzigs einen Autounfall und musste deshalb kurzfristig absagen.

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