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Kritischer Jurist: Jens Gnisa spricht Missstände innerhalb des Rechtsstaats an. - © Wolfgang Rudolf
Kritischer Jurist: Jens Gnisa spricht Missstände innerhalb des Rechtsstaats an. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld "Knast ist wie Wellness-Hotel": Bielefelder Richter beschäftigt sich mit Vorurteilen

Jens Gnisa beklagt in seinem Buch „Das Ende der Gerechtigkeit“ die Aushöhlung des Rechts – und fordert eine neue Diskussionskultur

Nils Middelhauve
15.08.2017 | Stand 15.08.2017, 17:11 Uhr

Bielefeld. Der Rechtsstaat werde durch die Politik ausgehöhlt. Die Folge: Die Bürger fühlten sich nicht mehr sicher und misstrauten dem Staat und seinen Vertretern. Es sind provokante Thesen, die Jens Gnisa (54) formuliert. Gnisa ist Direktor des Bielefelder Amtsgerichts und Vorsitzender des Deutschen Richterbunds, des größten Berufsverbands von Richtern und Staatsanwälten. Übermorgen erscheint im Herder-Verlag sein Buch mit dem bewusst pointiert gewählten Titel „Das Ende der Gerechtigkeit".

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