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In seinem Revier: Polizist Klaus Kühmel vor dem Ostmannturm auf dem Nelson-Mandela-Platz, dessen Benennung auf sein Engagement zurück geht. 18 Jahre lang war der Hauptkommissar das freundliche und vertrauenswürdige Gesicht der Polizei im Viertel. - © Oliver Krato
In seinem Revier: Polizist Klaus Kühmel vor dem Ostmannturm auf dem Nelson-Mandela-Platz, dessen Benennung auf sein Engagement zurück geht. 18 Jahre lang war der Hauptkommissar das freundliche und vertrauenswürdige Gesicht der Polizei im Viertel. | © Oliver Krato

Bielefeld Der beliebte Bielefelder Polizist Klaus Kühmel geht in Pension

Mit Ihm geht ein nahbarer, engagierter und in vieler Hinsicht unkonventioneller Polizist in Pension, der vor allem das Ostmannturmviertel positiv geprägt hat

Ansgar Mönter
20.07.2017 | Stand 19.07.2017, 20:21 Uhr
Mit seinem Dienstfahrzeug Rixe-Rad: Klaus Kühmel begleitet im Januar 2004 eine Demo am Rathaus. - © Wolfgang Rudolf
Mit seinem Dienstfahrzeug Rixe-Rad: Klaus Kühmel begleitet im Januar 2004 eine Demo am Rathaus. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld. Ein Rundgang durchs Viertel oder ein Tee in seinem Lieblingsimbiss „Ay" am Bahnhof reichen, um zu ermessen, was für eine Bedeutung Klaus Kühmel in den vergangenen 18 Jahren in seinem Kiez erlangt hat. Dauernd grüßt ihn jemand, fragt etwas, hält ein kleines Pläuschchen mit ihm; immer wieder grüßt er Passanten, nennt sie beim Namen, fragt kurz, wie es läuft, wünscht einen schönen Tag. Jeder kennt den Polizisten im Bezirksdienst, dessen Revier sich vom Bahnhof bis zur Seidenstickerhalle erstreckt. Die Menschen mögen ihn. Und sie vertrauen ihm. Kühmel ist für sie staatliche Respektsperson und manchmal persönlicher Freund in einem. Jetzt müssen sie ohne ihn auskommen. Der 62-Jährige geht in Pension.

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