Schmusemädchen: Kalina ist eine von den fünf neuen Bewohnern des Bielefelder Katzencafés. - © Wolfgang Rudolf
Schmusemädchen: Kalina ist eine von den fünf neuen Bewohnern des Bielefelder Katzencafés. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Bielefelder Katzencafé: Die tierischen Bewohner sind eingezogen

Im Mai öffnet das Miezhaus am Oberntorwall 10

Alexandra Buck
04.04.2017 | Stand 04.04.2017, 15:35 Uhr

Bielefeld. Jetzt wird es ernst: Die wichtigsten Mitarbeiter des geplanten Bielefelder Katzencafés sind am Samstag eingezogen. Fünf entzückende Nachwuchs-Tiger werden hier demnächst die Gäste beschmusen. Doch erst mal müssen sich die Geschwister in Bielefeld eingewöhnen. Die fünf hübschen Tiger kommen aus dem Tierschutz, die Eltern sind Straßenkatzen. Als die Kleinen eineinhalb Monate alt waren, fand man sie verwaist auf der Straße und sie wurden per Hand aufgezogen. Geboren sind sie am 22. März 2016, also jetzt ungefähr ein Jahr alt. Und sie passen perfekt ins Katzencafé-Konzept, weil sie durch die Handaufzucht sehr menschenbezogen sind, außerdem vertragen sie sich als Geschwister gut und sind kerngesund. Außerdem sind sie wirklich wunderschön: Die drei Jungs sind alle weiß. Zu unterscheiden sind sie an ihren Augen. Felix' Augen strahlen hellblau, Waikis Augen sind gelb und Professor ("Weil er so ein schlauer ist") hat gar zwei unterschiedliche Augenfarben. Und dann wären da noch die gefleckte Lea und Tigerin Kalina. In der ersten Maihälfte möchte Christian Schwarte das Café mit seiner Partnerin feierlich eröffnen. So lange müssen sich die Katzenfreunde noch gedulden. Die Lokalredaktion durfte allerdings schon mal probekuscheln. Und wir müssen sagen: Die fünf sind angemessen flauschig und wirklich unfassbar niedlich. Auch in den Räumlichkeiten des Katzencafés am Oberntorwall hat sich einiges getan: Die Wände sind frisch gestrichen, Stühle und Sofas zaubern eine gemütliche Atmosphäre. Sogar eine ausgediente Kirchenbank hat der künftige Katzencafé-Chef besorgt. Doch zurück zu den wichtigsten Mitarbeitern des Cafés: Eine Woche lang werden die fünf Tigerchen sich noch in ihrem abgetrennten Katzenzimmer akklimatisieren. Auch wenn der Betrieb des Cafés losgeht, werden die Tiere immer die Möglichkeit haben, sich in ihr Refugium zurück zu ziehen. Etwas zu Essen wird es im Café natürlich auch geben. Täglich wird Schwarte ein Mittagsgericht anbieten, außerdem soll es Sandwichs und Salate geben. Und natürlich Kaffee, Gebäck und Kuchen. Das Café bietet 40 Plätze und misst etwa 70 Quadratmeter. Geöffnet ist von Mittwoch bis Montag, von 10 bis 18 Uhr. Dienstag ist Ruhetag. Das genaue Eröffnungsdatum gibt Christian Schwarte noch bekannt.

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