Laden ein: Michael Gugat (v. l.), Gerd Kurbjuhn und Klaus Rees. - © Wolfgang Rudolf
Laden ein: Michael Gugat (v. l.), Gerd Kurbjuhn und Klaus Rees. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Offene Diskussion über eine offene Gesellschaft

Austausch: Aktion der bundesweiten Initiative findet erstmals in Bielefeld statt

Bielefeld. Demokratie und Freiheit gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten, heißt es auf der Internetseite der Initiative „Die offene Gesellschaft". Seit 2016 organisieren lokale Unterstützer in ganz Deutschland Veranstaltungen, um Gedanken über die Veränderungen in der Gesellschaft auszutauschen. Am Sonntag, 26. Februar, ist die erste Aktion der Initiative in Bielefeld. „Wir haben uns bewusst das Theater am Alten Markt für die Diskussionsrunde ausgesucht, weil es ein Ort in der Mitte der Gesellschaft ist", sagt Klaus Rees von der Initiative „Geflüchtete Willkommen in Bielefeld". Wichtig sei, dass wieder miteinander geredet werde, sagt Gerd Kurbjuhn von der Volkshochschule: „Deshalb ist die Runde offen für alle". Die Initiativen „Geflüchtete in Bielefeld willkommen", „Uni ohne Vorurteile", das kommunale Integrationszentrum und die Volkshochschule haben verschiedene Impulsgeber für die Diskussion eingeladen. Mit dabei sein werden Aladin El Mafaalani, Professor an der Fachhochschule Münster, Theater-Intendant Michael Heicks, Nilgün Isfendiyar vom kommunalen Integrationszentrum, Kathrin Stühmeyer, die in ihrem Unternehmen viele Geflohene beschäftigt, sowie Leshker Berho, der mit 16 Jahren allein aus Syrien flüchtete und heute am Alarmtheater schauspielert. Die freie Journalistin Andrea Marten wird moderieren. Eingeleitet wird die Veranstaltung durch kurze Beiträge und Interviews zu den Themen Wirtschaft, Leben, Kultur und Einwanderungsgesellschaft. Danach gibt es Raum für eine Beteiligung des Publikums. Im Anschluss an die Diskussion besteht noch die Möglichkeit, sich im Foyer direkt mit den Impulsgebern auszutauschen. Die Veranstaltung am Sonntag von 11 bis 13 Uhr im TAM ist kostenlos. Da die Plätze für Besucher begrenzt gibt es Eintrittskarten, die ab sofort an der Theaterkasse abgeholt werden können.

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