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Gemütliche Runde: NW-Redakteurin Ariane Mönikes (vorne links) im Gespräch mit Annelie Masemann, Marianne Ognjan, Marlene van Randenborgh, Rita Kapovits, Renate Lindinger, Christel Albert, Ingrid Witte, Ulrike Hohmann und Irene Bauch (v. l.) im Pfarrheim der Liebfrauen-Gemeinde. - © Andreas Zobe
Gemütliche Runde: NW-Redakteurin Ariane Mönikes (vorne links) im Gespräch mit Annelie Masemann, Marianne Ognjan, Marlene van Randenborgh, Rita Kapovits, Renate Lindinger, Christel Albert, Ingrid Witte, Ulrike Hohmann und Irene Bauch (v. l.) im Pfarrheim der Liebfrauen-Gemeinde. | © Andreas Zobe

Mitte Geklingelt bei der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands

Ariane Mönikes
26.01.2017 | Stand 25.01.2017, 19:43 Uhr

Mitte. Mit der KFD konnte Ulrike Hohmann (61) früher nicht viel anfangen. Wieso sollte sie in einen Mütterverein, wie die Gemeinschaft katholischer Frauen früher hieß, eintreten? "Ich bin keine Mutter", sagt sie. Erst als sie sich näher mit der Organisation beschäftigte, trat sie ein. Das war um die Jahrtausendwende. Heute gehört Hohmann genau wie Irene Bauch (77), Ingrid Witte (78) und Marlene van Randenborgh (75) zum Vorstand der KFD Liebfrauen Bielefeld-Ost, ist deren Sprecherin. "Die KFD ist heute kein Mütterverein mehr, sie kann mehr", sagt Hohmann. Die Frauen setzen sich für die Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rente ein, gestalten ihre eigenen Gottesdienste und bieten Bildungsveranstaltungen an. 97 Mitglieder hat ihre Gemeinschaft, im KFD-Bezirk Bielefeld sind es mehr als 400. "Wir waren allerdings mal deutlich mehr", sagt Annelie Masemann (69), die auch im Bezirksvorstand der KFD ist. Masemann hatte die Neue Westfälische ins Pfarrheim der Liebfrauen-Gemeinde eingeladen, um über Frauenthemen, Kirche und auch ihre Sorgen zu sprechen.