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In der Bethel-Epilepsieklinik Mara sollen Ärzte in den 1950er- und 1960er-Jahren an mindestens 38 Kindern heimlich Encephabol getestet haben - © Matthias Hiekel/dpa (Symbolbild)
In der Bethel-Epilepsieklinik Mara sollen Ärzte in den 1950er- und 1960er-Jahren an mindestens 38 Kindern heimlich Encephabol getestet haben | © Matthias Hiekel/dpa (Symbolbild)

Düsseldorf/Bielefeld Medikamententests: In Bethel melden sich die ersten Betroffenen

Absprachen zwischen Ärzten und Pharmaindustrie „ein Dunkelfeld“

Florian Pfitzner
02.11.2016 | Stand 03.11.2016, 08:38 Uhr

Düsseldorf. Bislang sind die Reaktionen noch überschaubar. Ungefähr eine Handvoll Betroffener hätten sich bei den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gemeldet, seitdem es die Nachrichten über Medikamententests an Kindern in landesweit mehreren Jugend- und Patienteneinrichtungen gibt. So sagt es Bethel-Vorstand Günther Wienberg bei der Vorlage seines Berichts im Gesundheitsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags. Ausgegangen von den bisherigen Erkenntnissen kann es sich nur um die Spitze des Eisbergs handeln.

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