Am 4. Juli ist der Erörterungstermin zur Verlängerung der Linie 4. - © Sarah Jonek
Am 4. Juli ist der Erörterungstermin zur Verlängerung der Linie 4. | © Sarah Jonek

Bielefeld Erörterungstermin zur Verlängerung der Stadtbahnlinie 4

Versammlung am Montag, 4. Juli, ab 10 Uhr im Neuen Rathaus

Bielefeld. Das Planfeststellungsverfahren für die geplante Verlängerung der Stadtbahnlinie 4 in das Quartier „Dürkopp Tor 6" geht in die entscheidende Phase. Für Montag, 4. Juli, lädt die Bezirksregierung ab 10 Uhr in den Großen Saal des Neuen Rathauses zur Erörterung ein. Dazu sind die Betroffenen eingeladen. Die Mehrheit im Bielefelder Stadtrat hat beschlossen, dass die Stadtbahnlinie 4 verlängert werden soll. An die Gleise der Linie 3 in der Nikolaus-Dürkopp-Straße anschließend soll ein 250 Meter langer Abzweig in die Carl-Schmidt-Straße und damit in das Quartier „Dürkopp Tor 6" errichtet werden. Dort soll die Linie 4 eine neue Endhaltestelle mit einem Hochbahnsteig bekommen. Die Planunterlagen waren auf Veranlassung der Bezirksregierung Detmold vom 2. November bis 1. Dezember vergangenen Jahres öffentlich ausgelegt worden. Bis zum Ende der Frist am 15. Dezember waren 45 Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben worden. Die zentralen Kritikpunkte beziehen sich auf Lärm, Erschütterungen und Beeinträchtigungen des betroffenen Wohnumfeldes. „Gerade diese Themen werden sicherlich auch Schwerpunkt des Erörterungstermins in Bielefeld werden", erklärt Nicolas Rinösl, der zuständige Verfahrensleiter bei der Bezirksregierung. BBVG plant den Ausbau In diesem Termin haben alle Betroffenen sowie auch die Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, ihre Anregungen und Bedenken mündlich darzulegen, zu erläutern und mit den Beteiligten zu diskutieren. Die bisherigen Einwender haben mit einer persönlichen Einladung auch eine Stellungnahme erhalten, die die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft (BBVG) verfasst hat. Die BBVG plant im Auftrag der Stadt den Ausbau. Grundsätzlich ist der Erörterungstermin nicht öffentlich. Der Verhandlungsleiter kann jedoch weiteren Personen die Anwesenheit gestatten. „Hierüber wird zu Beginn entschieden", sagt Rinösl. Wünschenswert sei es, allen Bürgern die Teilnahme an der Versammlung zu ermöglichen, sofern kein Beteiligter widerspricht.

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