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Public Viewing - © Thomas Klüter
Public Viewing | © Thomas Klüter

Bielefeld Grünes Licht für EM-Public-Viewing auf dem Kesselbrink

Fans können Fußball-Europameisterschaft live miterlerben

Monika Kophal
01.06.2016 | Stand 03.06.2016, 12:20 Uhr |

Bielefeld. Es ist zwar noch nicht offiziell, aber so gut wie sicher: das EM-„Public Viewing" auf dem Kesselbrink. Wie Volker Voß vom Ordnungsamt nun bestätigte, habe das nachgereichte Sicherheitskonzept der Münchner Agentur Space Enterprises alle offenen Fragen und Bedenken aus dem Weg geräumt. Rund 45 Spiele werden auf der 34 Quadratmeter großen Leinwand, die sich vor dem Skaterpark befinden soll, übertragen. Für Risikospiele, bei denen mit einem großen Andrang zu rechnen ist, also bei Deutschland- oder Türkeispielen, wird eine Sicherheitsgebühr von drei Euro an der Kasse beziehungsweise 3,30 Euro an der Vorverkaufskasse erhoben. 45 bis 50 Sicherheitskräfte Während der gesamten Europameisterschaft soll der Kesselbrink eingezäunt werden. Bei den Risikospielen gibt es einen Eingang an der Straße Kesselbrink sowie sechs Notausgänge, bei den anderen Spielen können die Zuschauer von allen Seiten auf den Platz gelangen. Spätestens zum Viertelfinale, so Andre Windmann, der für den Veranstalter das verbesserte Sicherheitskonzept erarbeitet hat. Man rechne damit, dass diese Spiele ausverkauft sein werden. Bis zu 11.000 Zuschauer können auf dem Kesselbrink die EM live miterleben. Für die Sicherheit während der Spiele sorgen rund 45 bis 50 Sicherheitskräfte. Auch wenn nach den Spielen nicht die große Party mit Moderation und Musik geplant ist, soll es verschiedenste Angebote für Kinder und Familie – zum Beispiel Torwandschießen und Gastronomie – geben. Voß und Ulrich Poetting von der Polizei sind mit dem Sicherheitskonzept zufrieden. Und für den Ernstfall, etwa bei Unwetter, gibt es laut Windmann ein Krisenteam. Nun gilt es, die Sicherheits- und Brandschutzkonzepte sowie den Bauantrag mit Planunterlagen miteinander abzustimmen.

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