Schwachstellen beheben: Oberbürgermeister Pit Clausen will mit dem Runden Tisch Verbesserungen erarbeiten. - © Andreas Frücht
Schwachstellen beheben: Oberbürgermeister Pit Clausen will mit dem Runden Tisch Verbesserungen erarbeiten. | © Andreas Frücht

Bielefeld Mehr Spielgeräte, Veranstaltungen und Sicherheitskontrollen auf dem Kesselbrink

Zwischenbericht des Runden Tisches

Joachim Uthmann

Bielefeld. Der schwächelnde Kesselbrink soll aufgewertet werden. Oberbürgermeister Pit Clausen hat dafür einen Runden Tisch aus beteiligten Ämtern und Behörden einberufen. In einem Zwischenbericht, den er jetzt im Rathaus vorstellte, werden neue Spielgeräte, mehr Veranstaltungen und häufigere Sicherheitskontrollen vorgeschlagen. Clausen möchte den Platz mit Leben füllen - vor allem für junge Menschen und Familien. Deshalb hat er auch die Bielefeld Marketing GmbH einbezogen, die ein "Eventkonzept" erarbeiten soll. Nach dem Vorbild des erfolgreichen "City Jam" an der Skate- und BMX-Anlage könnten fünf bis acht größere Veranstaltungen mit Trendsport, Szenetreff und Musik Besucher auf den Platz ziehen. Bauliche Veränderungen wie ein festes Absperrgitter zur Skateanlage hin würden derzeit mit dem Planerbüro Lützow 7 (Berlin) abgestimmt. Clausen ist aber optimistisch, dass Umbauten bereits im Frühjahr laufen und im Sommer fertig sein könnten. Das Land habe eine 80- bis 90-prozentige Förderung der auf einen sechsstelligen Betrag geschätzen Kosten in Aussicht gestellt. Damit sich die Menschen wieder sicherer auf dem Platz fühlen, soll die Stadtwache mit zwei zusätzlichen Kräften stärker Präsenz zeigen. Streetworker könnten das Drogenproblem lindern.  Mittelfristig verspricht sich der OB durch die Neubauten am Neumarkt (Hotels),  Modernisierungen im Wilhelmstraßenviertel (Volksbank) und die angedachte Umnutzung des Telekom-Hochhauses für Wohnungen positive Effekte für das Quartier Kesselbrink.

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