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Minden/Bielefeld

Bielefelder Neonazi darf weiterhin nicht Jurist werden

Verwaltungsgericht befindet Sascha Krolzig aufgrund seiner Vorstrafen erneut als unwürdig. In drei Jahren darf es erneut versuchen

Jens Reichenbach
22.02.2016 | Stand 22.02.2016, 15:14 Uhr
Hartmut Nolte

Der Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig. - © NW
Der Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig. | © NW

Minden/Bielefeld. Der Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig darf weiterhin nicht den juristischen Vorbereitungsdienst antreten. Das entschied am Montagmorgen das Verwaltungsgericht in Minden in Abwesenheit des Klägers. Das Land hatte dem mehrfach vorbestraften Mann aufgrund seiner Vorstrafen und seiner verfassungsfeindlichen Einstellung die Zulassung verweigert, weil er dafür "nicht würdig" sei. Dem angehenden Juristen ist durch die Klageabweisung der Weg zum 2. Staatsexamen verwehrt.