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Bielefeld Flüchtlinge: Hans-Hermann Gockel wirft der Stadt Bielefeld „Schönrechnerei“ vor

Der Bielefelder Hans-Hermann Gockel bezweifelt die städtischen Angaben zu Asylbewerbern und den Kosten pro Kopf; Sozialdezernent Ingo Nürnberger kontert mit amtlichen Berechnungen und hält langfristige Prognosen sowieso für gewagt

Ansgar Mönter
10.11.2015 | Stand 10.11.2015, 12:42 Uhr
Hat ein neues Buch geschrieben: Für „Finale Deutschland“ hat Hans-Hermann Gockel zum großen Teil in Bielefeld recherchiert. - © Andreas Frücht
Hat ein neues Buch geschrieben: Für „Finale Deutschland“ hat Hans-Hermann Gockel zum großen Teil in Bielefeld recherchiert. | © Andreas Frücht

Bielefeld. „Politiker sind Weltmeister im Schönreden und Schönrechnen.“ Das sagt Hans-Hermann Gockel, Journalist und Buchautor aus Bielefeld – und meint damit in diesem Fall die Stadt und vor allem Oberbürgermeister Pit Clausen. Gockel hat sich in seinem neuen Buch „Finale Deutschland“ unter anderem mit dem Thema Asyl beschäftigt. Darin zweifelt er an den offiziellen Zahlen. Sozialdezernent Ingo Nürnberger widerspricht. Für ihn sind die Berechnungen eine seriöse Arbeitsgrundlage.

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