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Engagiert: Johannes Altenberend, Oberstudienrat für Geschichte am Ratsgymnasium, erklärt die Bunkerräume unter der Schule. Er selbst kannte sie bis zum vergangenen Jahr auch noch nicht. Er schätzt, dass dort rund 200 Menschen bei Bombenangriffen Schutz fanden. - © Andreas Frücht
Engagiert: Johannes Altenberend, Oberstudienrat für Geschichte am Ratsgymnasium, erklärt die Bunkerräume unter der Schule. Er selbst kannte sie bis zum vergangenen Jahr auch noch nicht. Er schätzt, dass dort rund 200 Menschen bei Bombenangriffen Schutz fanden. | © Andreas Frücht

Mitte Bunker unter dem Ratsgymnasium

Vergessen: Selbst Geschichtslehrer Johannes Altenberend, Jahrgang 1952, hatte erst im letzten Jahr von den Schutzräumen im Keller der Schule erfahren. Besichtigung der Arbeitsgemeinschaft für Zeitgeschichte

Thomas Güntter
05.11.2015 | Stand 04.11.2015, 21:05 Uhr

Mitte. Jeder Schüler und jeder Lehrer kannte die Stahltür im Keller des Ratsgymnasiums. Das gilt auch für Johannes Altenberend, promovierter Oberstudienrat an dem Gymnasium für Geschichte, Sozialwissenschaften und katholische Religion. Dass sich dahinter ein weitläufiges Bunkersystem verbirgt, in dem ungezählte Bielefelder während der Bombenangriffe auf Bielefeld Schutz suchten, war auch ihm nach eigener Aussage bis zum vergangenen Jahr nicht bekannt.

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