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Mahnmal: Auf Anregung von Holocaust-Überlebenden wurde das Pult mit den Namen von 1.849 Ermordeten aufgestellt. Kosten von 60.000 D-Mark wurden mit Spenden finanziert. Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist die Stadt Eigentümerin. - © Sarah Jonek
Mahnmal: Auf Anregung von Holocaust-Überlebenden wurde das Pult mit den Namen von 1.849 Ermordeten aufgestellt. Kosten von 60.000 D-Mark wurden mit Spenden finanziert. Aus versicherungsrechtlichen Gründen ist die Stadt Eigentümerin. | © Sarah Jonek

Bielefeld Landtagsabgeordneter Günter Garbrecht hat wieder ein Fahrradschloss geknackt

Aktion von Politiker umstritten / Räder an Mahnmal angeschlossen / Stadt rechtlich eingeschränkt

Sebastian Kaiser Sebastian Kaiser
11.08.2015 | Stand 10.08.2015, 22:23 Uhr

Bielefeld. Günter Garbrecht hat es wieder getan. Montagmorgen hat der Landtagsabgeordnete erneut das Schloss eines Fahrrades, das vor dem Bahnhof am Mahnmal für die Deportierten stand, geknackt und das Rad zum Fundamt gebracht. Zwar hat er den Bolzenschneider noch griffbereit, doch es geht ihm um mehr als um Fahrräder, die achtlos abgestellt werden.

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