Beim Diskussionsabend des Netzwerks lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld : "Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen in der Stadtgesellschaft - Der Weg ins Glück?". - © Andreas Frücht
Beim Diskussionsabend des Netzwerks lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld : "Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen in der Stadtgesellschaft - Der Weg ins Glück?". | © Andreas Frücht

Bielefeld So war der Talk über Homosexualität in der Öffentlichkeit

Stellvertretender NW-Lokalchef diskutierte mit Politikern und Aktivisten

Bielefeld. nw.de hat die Talkrunde über die Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen in der Öffentlichkeit live begleitet. Dazu eingeladen hatte das Netzwerk lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld im Rahmen der Kulturwoche zum Bielefelder Christopher Street Day. Bei der Veranstaltung in der Bürgerwache am Siegfriedsplatz diskutierten der stellvertretende Lokalchef der NW-Redaktion Bielefeld, Stefan Gerold, mit Politikern und Aktivisten über die Bilder, die von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transidenten Menschen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Zentrale Themen waren Diskriminierung und Gleichstellung. Die Präsenz von Lesben und Schwule im öffentlichen Leben sei in den letzten Jahren gewachsen, so das Netzwerk. Bei vielen führe diese neue Sichtbarkeit zu mehr Akzeptanz. Andere reagierten mit Skepsis, Ablehnung und Hass darauf. Die Debatte ausgelöst hatte eine Ratgeberkolumne im Anzeigenblatt "OWL am Sonntag", in der die Autorin einem Vater riet, seine Kinder sollten der Hochzeit seines schwulen Bruders fernbleiben. Eine Teilnahme würde die Kinder verwirren. In Medien und sozialen Netzwerken wurde die Kolumne scharf kritisiert und führte zu einem Shitstorm. Lesen Sie hier, wie die Diskussion lief:  

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