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Bielefeld Martinsumzug-Debatte: Pfarrer im Interview

Armin Piepenbrink-Rademacher: "Shitstorm hat mich überrascht"

08.11.2014 | Stand 08.11.2014, 10:15 Uhr
Armin Piepenbrink-Rademacher will nach den Reaktionen ruhig im Sinne des reformatorischen Glaubens in Bielefeld in seiner Gemeinde weiterarbeiten. - © FOTO: ANDREAS ZOBE
Armin Piepenbrink-Rademacher will nach den Reaktionen ruhig im Sinne des reformatorischen Glaubens in Bielefeld in seiner Gemeinde weiterarbeiten. | © FOTO: ANDREAS ZOBE

Bielefeld. Eine massenhafte Negativ-Reaktion auf ein Thema im Internet bezeichnet der Duden als Shitstorm. Die Kritik sei meist unsachlich und höchst emotional heißt es in anderen Beschreibungen. Solche Schimpftiraden sind nach der Berichterstattung über den Artikel "Lichterfest statt Martinsumzug" über Armin Piepenbrink-Rademacher ausgeschüttet worden. Auch in einem von Islamfeindlichkeit geprägten Block hetzte man gegen ihn. Andrea Rolfes sprach mit dem Pfarrer über diese Erfahrung.

Herr Piepenbrink-Rademacher, Sie sind in einen regelrechten Sturm der Entrüstung geraten. Was wirft man Ihnen vor?