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Bielefeld Moscheebrände aus Frust gelegt

Polizei: "Kein politisches Motiv" / 32-Jähriger mehrfach vorbestraft / Gemeinden: "Noch Fragen offen"

25.10.2014 | Stand 25.10.2014, 13:19 Uhr |
Am 19. August brannten im Gebetsraum der Yeni-Moschee Bücher. Der Vorsitzende des Islamrates, Ali Kizilkaya (Mitte), eilte seinerzeit nach Bielefeld – hier steht er vor einem verbrannten Koran. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Am 19. August brannten im Gebetsraum der Yeni-Moschee Bücher. Der Vorsitzende des Islamrates, Ali Kizilkaya (Mitte), eilte seinerzeit nach Bielefeld – hier steht er vor einem verbrannten Koran. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

Bielefeld. Mehr als zwei Monate lang hatten die Brandstiftungen in zwei Bielefelder Moscheen für erregte Diskussionen, fieberhafte Ermittlungen und schlimmste Befürchtungen gesorgt. Wie bereits berichtet, ist der Täter jetzt gefasst. Es handelt sich um einen 32 Jahre alten Mann aus Bielefeld, der mehrfach wegen Wohnungsdiebstahls vorbestraft ist und seit dem 15. September wegen eines solchen Deliktes in Untersuchungshaft sitzt. Er habe die Brände in den Moscheen aus Frust gelegt, weil der dort bei seinen Einbrüchen nicht die erhoffte Beute fand, sagte er in seinem Geständnis.

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