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Mitte Neustart für Lydia-Gemeinde

Festgottesdienst am Sonntag

Von Selma Steinmeier
17.05.2014 | Stand 16.05.2014, 22:21 Uhr
Dorothea Drüge (v.l.), Monika Melchior, Christoph Steffen und Dorothea Prüßner-Darkow vor der Kirche an der Siegfriedstraße. - © FOTO: SELMA STEINMEIER
Dorothea Drüge (v.l.), Monika Melchior, Christoph Steffen und Dorothea Prüßner-Darkow vor der Kirche an der Siegfriedstraße. | © FOTO: SELMA STEINMEIER

Mitte. "Alle Tage – weiter Raum": Die Leitidee des Umbaus der Johanniskirche fasst zusammen, was die Lydia-Gemeinde in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro und dem Kirchenkreis schon seit Jahren plant: Die Kirche als Zentrum der Gemeinde, an allen Wochentagen geöffnet und mit genug Platz für die gesamte Gemeindearbeit. Am Sonntag, 18. Mai, weiht die Lydia-Gemeinde den Anbau mit einem Fest ein.

Bereits vor sechs Jahren plante die Lydia-Gemeinde sich zu verkleinern. "Vor allem, um die Betriebskosten zu senken", sagt Baukirchmeisterin Monika Melchior. Im Jahr 2008 habe die Gemeinde eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen. "Wir wollten unseren Kirchbau erhalten", sagt Pastor Christoph Steffen. Also entschied die Gemeinde gemeinsam mit dem Kirchenkreis das Gemeindehaus aufzugeben. "Ein Teil des Gemeindehauses ist bereits vermietet, nach dem Umzug in die Kirche sollen auch die restlichen Räumlichkeiten vermietet werden", so Pastor Steffen. Nur die Jugendetage im Souterrain soll erhalten bleiben.

"Wir haben einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, um verschiedene Ideen für den Umbau unserer Kirche zu sammeln", sagt Monika Melchior. Der Vorschlag des Architekturbüros Brewitt gewann den ersten Preis und somit die Realisierung des Umbaus. "Ein Projekt, was einzigartig in Bielefeld ist", so die Baukirchmeisterin.

In Zukunft ist die Kirche Gemeindehaus und Gottesdienstraum in einem und wird der Gemeinde an allen Wochentagen zur Verfügung stehen. "Hinter Glaswänden sind im Kirchenschiff neue Räume entstanden, so beispielsweise ein Raum für den Kindergottesdienst", sagt Pastorin Dorothea Prüßner-Darkow. In dem neuen Anbau befänden sich das Gemeindebüro, die Toiletten und die Küche. "Von nun an kann unser gesamtes Gemeindeleben in der Kirche stattfinden", freut sich die Pastorin.

"Nach dem Umbau wirkt unsere Kirche viel einladender und heller", sagt Pastor Steffen. Einige Fenster seien wieder geöffnet worden und ein neues Beleuchtungskonzept verändere das Raumklima. "Wir laden alle Gemeindemitglieder und Interessierte am Sonntag ab 11 Uhr in die Kirche ein, um sich selber ein Bild zu machen", sagt Pastor Steffen. Nach einem Festgottesdienst stehen Musik, Essen und Trinken und eine Diashow auf dem Programm.

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