Prägnant: Das ehemalige Jugendzentrum ist von Graffiti übersät. Im Mai mussten die Bands, die dort proben, die Räume verlassen. - © Sylvia Tetmeyer
Prägnant: Das ehemalige Jugendzentrum ist von Graffiti übersät. Im Mai mussten die Bands, die dort proben, die Räume verlassen. | © Sylvia Tetmeyer

Jöllenbeck Ehemaliges Jugendzentrum ZAK in Bielefeld wird abgerissen

Heidsieker Heide: Die Feuerwehr nutzt das marode Gebäude von September bis Dezember. Die Abbruch- und Entsorgungskosten werden auf 51.000 geschätzt - und stehen im Etat des ISB für 2019 bereit

Sylvia Tetmeyer

Jöllenbeck. Wie berichtet (NW v. 31. Mai), hatte der Immobilienservicebetrieb die Mietverträge für das ehemalige Jugendzentrum ZAK gekündigt. Vom 28. September bis 21. Dezember führt die Berufsfeuerwehr Bielefeld im maroden Gebäude an drei Wochentagen Fortbildungen durch. Danach wird es abgebrochen. "Die Abbruch- und Entsorgungskosten werden auf rund 51.000 Euro geschätzt. Eventuell vorhandene und verdeckte Schadstoffe sind in der Schätzung jedoch noch nicht erfasst", heißt es in einer Informationsvorlage der Verwaltung, die der Betriebsausschuss des ISB und die Bezirksvertretung Jöllenbeck in den September-Sitzungen zur Kenntnisnahme erhalten. "Die Nutzung musste beendet werden, da sich das Objekt in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindet und eine Sanierung unwirtschaftlich wäre", lautet die Begründung. Außerdem liege das Grundstück im Aufstellungsbereich des Bebauungsplans "Heidsieker Heide". Aktuell gebe es Planungen, den östlichen Teilbereich des Planes vorzuziehen und zu entwickeln. Die damals abgestimmte Erschließung des Gewerbegebietes sah bereits eine Trassenführung im Einmündungsbereich weiter südlich vor. Dieser Ansatz solle auch künftig verfolgt werden. Die Grundstücksfläche, auf der das ZAK steht, beträgt 1.571 Quadratmeter.

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