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Die Scheiben geborsten, der Sattelzug aus Russlannd beschädigt. Fünf Insassen in diesem Bus wurden bei dem Aufprall und durch Splitter verletzt. - © Christian Mathiesen
Die Scheiben geborsten, der Sattelzug aus Russlannd beschädigt. Fünf Insassen in diesem Bus wurden bei dem Aufprall und durch Splitter verletzt. | © Christian Mathiesen

Bielefeld Sattelzug kollidiert mit Bus: Zwei Kleinkinder und drei Frauen in Bielefeld verletzt

Zwei Kleinkinder unter einem Jahr verletzt. Lastwagenfahrer soll Bus die Vorfahrt genommen haben

Jens Reichenbach
25.04.2017 | Stand 25.04.2017, 16:09 Uhr |

Bielefeld. Bei einem schweren Unfall in Bielefeld-Oldentrup sind am Vormittag fünf Businsassen verletzt worden, darunter zwei Babys. Gegen 10.30 Uhr war an der Striegauer Straße ein Sattelzug mit seinem Auflieger gegen den Linienbus der Linie 21 (Fahrtziel Werther) geprallt. Zwei Scheiben des Busses, der auf der Friedrich-Hagemann-Straße Vorfahrt hatte, zerbarsten. Drei Frauen (57, 81, 94) und ein Baby (2 Monate) und ein Kleinkind (1), die in direkter Nähe des Aufpralls saßen wurden dabei verletzt. Die 57-Jährige sogar schwer. Nach Angaben von Polizeisprecherin Hella Christoph hatte der weißrussische Fernfahrer (35) beim Linksabbiegen von der Striegauer Straße auf die Friedrich-Hagemann-Straße die Vorfahrt des Busses missachtet. Ausschwenkender Auflieger kracht seitlich in den Bus Dabei bewegte sich der ausschwenkende Anhänger des Sattelzugs in Richtung Bus und krachte seitlich in den fahrenden Bus. Nach Auskunft von Feuerwehreinsatzleiter Dirk Fortmeier erlitten die beiden Kleinkinder leichte Verletzungen. Sie kamen mit ihren Müttern dennoch zur Beobachtung ins Kinderkrankenhaus. Die 57-Jährige erlitt schwere Armverletzungen, eine 81-Jährige ein Bauchtrauma, eine 94-Jährige erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Alle drei kamen mit mittelschweren Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus. Eine 44-jährige Frau, die einen Schock erlitten hatte und über einen schmerzenden Fuß klagte, ließ sich von Angehörigen abholen. Der Busfahrer (57) blieb unverletzt und wurde aber aus dem Dienst abgelöst. Vollsperrung der Friedrich-Hagemann-Straße Die übrigen zehn Fahrgäste konnten in einem Ersatzbus weiterfahren. Der Unfallbus war noch fahrtüchtig und wurde zum Betriebshof von MoBiel gebracht. Die Polizei geht von einem Gesamtschaden von 20.000 Euro aus. Neben Feuerwehr und Polizei waren für den Rettungsdienst ein Notarzt und vier Rettungswagen im Einsatz. Die Friedrich-Hagemann-Straße blieb zwischen Kuckucksweg und Potsdamer Straße bis 11.55 Uhr voll gesperrt.

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