Hier wünscht sich die Politik in Gadderbaum einen Übergang mit Ampel für die Martinschüler. - © Kurt Ehmke
Hier wünscht sich die Politik in Gadderbaum einen Übergang mit Ampel für die Martinschüler. | © Kurt Ehmke

Bielefeld Autos ausgebremst: Noch eine Ampel für die Artur-Ladebeck-Straße in Bielefeld

Um Martinschüler sicherer über die Ausfallstraße bringen zu können, soll gegenüber der Schule eine neue Querung installiert werden

Bielefeld. Eine ungewöhnliche Anfrage gibt es in der Gadderbaumer Bezirksvertretung, eine, die alle Bielefelder betrifft. Denn: Ein Bündnis aus Grünen, CDU, SPD und Linken fragt an, ob es neben dem populären Kirchenrestaurant "Glückundseligkeit" eine neue Fußgänger-Querung über die Artur-Ladebeck-Straße hinweg geben könnte. Hintergrund: Weil der Schulhof von Bielefelds zweitgrößter Grundschule, der Martinschule an der Deckertstraße 1, in den kommenden 18 Monaten als Baustelle kaum noch die Kinder aufnehmen könne, sei es wichtig, für die Schüler neue und gut erreichbar Bewegungsräume zu erschließen. Einer wäre das Gelände der alten Radrennbahn Bolbrinker. Andere Übergänge zu klein und schlecht geregelt Das Problem: Diese liegt auf der anderen Seite der stark befahrenen Artur-Ladebeck-Straße - und die nächsten Querungen von der Schule aus sind am Betheleck und am Quellenhofweg. Beide seien, so die Politiker, für Schulklassen zum Aufstellen der Kinder räumlich zu klein. Zudem wechsle das Grün zu schnell wieder auf Rot. Deshalb solle geprüft werden, ob der Zaun zur Stadtbahn weggenommen werden könne, der Übergang aufgewertet und markiert und mit einer Übergangs-Ampel ausgestattet werden könne. Am Donnerstag diskutiert das nun die BZV am Quellenhofweg im Feuerwehrgerätehaus ab 17 Uhr.

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