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Bielefeld Erdmännchen bis Elch: Bielefelder haben viele Wünsche für ihren Tierpark

Vom T-Rex auf dem Hockey-Platz bis zum Wasserspielplatz reicht die Palette

Kurt Ehmke
11.02.2019 | Stand 11.02.2019, 12:14 Uhr

Bielefeld. Die Debatte ist eröffnet - und wie. Dass der Tierpark Olderdissen um fast 7.500 Quadratmeter größer werden soll, bewegt die Bielefelder. CDU und FDP hatten dazu ein Internetportal eröffnet; sie suchen Ideen, um sie dann politisch einbringen zu können (www.mein-tierpark.de). Vorschläge sind da - vom T-Rex bis zum Erdmännchen Und die Bielefelder? Einige kommen mit Vorschlägen wie Alpakas, Erdmännchen und, ja einem T-Rex - die meisten aber bleiben bei der Idee des Heimattierparks. Elche werden häufiger in die Debatte geworfen, so schreibt auf Facebook Nutzerin Daniela: "Ein Elchpärchen wäre klasse, mit Aussicht auf kleine Elche irgendwann." Aber auch Pfauen und Elche sind erwünscht Auch Pfaue sind ein Vorschlag. Aber: Die meisten Facebook-Nutzer haben ein ganz anderes Anliegen: Sie finden, dass mehr Fläche zunächst einmal den vorhandenen Tieren zugute kommen sollte. Erwähnt werden die Vögel, aber auch die Eichhörnchen, die Luchse und die Wildkatzen. Angeblicher Platzmangel ist Thema Julia fragt dementsprechend: "Neue Tiere bei dem Platzmangel der jetzigen Bewohner?" Vorstellbar wäre für Isabelle aber auch ein anderer Weg: "Wie wäre es denn mit ein paar Nutztieren? Haus- und Hängebauchschweine ... Kühe ... also etwas mehr"Bauernhof", regt sie an. Und viele können sich für Nutztiere erwärmen Eine Idee, die durchaus auch schon in Politik und beim Tierpark selbst im Herzen bewegt wird. Ein weiterer Aspekt der Debatte ist auch, ob der Tierpark nicht doch besser Eintritt kosten sollte. Brigitte schreibt: "Ich würde gerne zehn Euro Eintritt bezahlen, damit sie was verändern können." Und, ein Klassiker beim Blick auf Olderdissen: Es wird von vielen ein größerer Spielplatz gefordert, gerne auch mit Wasserspiel. Im Herbst fällt die Fläche an Olderdissen zurück Bis zum Herbst, wenn der Hockey-Platz an Olderdissen zurückfällt, dürften die Ideen beim Umweltbetrieb angekommen sein - und dann könnte Mitte 2020 jeder für sich prüfen, ob der erweiterte Tierpark ein Gewinn für Bielefeld ist.

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