Bei der Jahrespressekonferenz: Ulrich Pohl (l.), Vorstand der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, und sein Stellvertreter Rainer Norde. - © Andreas Zobe
Bei der Jahrespressekonferenz: Ulrich Pohl (l.), Vorstand der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, und sein Stellvertreter Rainer Norde. | © Andreas Zobe

Bielefeld Bethel meldet Spendenrekord

Jahresbilanz: Auch der Gewinn erreicht einen Höchststand. Neue Kinderklinik wird gebaut

Sebastian Kaiser

Bielefeld. Mit 19.000 Mitarbeitern an 280 Standorten in acht Bundesländern haben die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel im vergangenen Jahr über 230.000 Menschen betreut, behandelt, gepflegt und ausgebildet. Wie Bethel-Finanzvorstand Rainer Norden berichtet, wurde dabei ein gegenüber 2016 um neun Prozent auf 1,24 Milliarden Euro gestiegener Umsatz erwirtschaftet. Das Jahresergebnis, das sich im Vergleich zum Vorjahr mit 12,81 Millionen Euro nahezu verdoppelte, werde vollständig in die diakonische Arbeit reinvestiert. Höchstes Spendenaufkommen zur 150-Jahr-Feier 2017 feierten die Stiftungen ihr 150-jähriges Bestehen und erzielten mit 62,7 Millionen Euro ihr bisher höchstes Spendenaufkommen (2016: 50,9 Millionen Euro). Die Aufmerksamkeit, die wir durch das Jubiläum erhalten haben, hat dabei eine große Rolle gespielt", so Bethel-Vorstandsvorsitzender Ulrich Pohl. Kinderkrankenhaus für 70 Millionen Euro Im kommenden Jahr will Bethel mit dem Bau eines neuen Kinderkrankenhauses beginnen. 70 Millionen Euro werden dafür veranschlagt. Derzeit werden jährlich 40.000 Kinder und Jugendliche in Bethel behandelt. Das neue Haus soll rund 140 Betten haben und, so Pohl, „eine Leuchtturmklinik für OWL werden."

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