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Bei den letzten Vorbereitungen: Ortsheimatpflegerin Rosemary Flöthmann und Fahrradhistoriker Michael Mertins haben die neue Ausstellung im Heimathaus zusammengetragen. Mittendrin ein Montageständer, dessen Fuß nach dem Krieg bei der Firma Rixe aus dem Teil einer Bombenhülse hergestellt worden ist. Rund 1.000 Stück sollen davon hergestellt worden sein. - © Susanne Lahr
Bei den letzten Vorbereitungen: Ortsheimatpflegerin Rosemary Flöthmann und Fahrradhistoriker Michael Mertins haben die neue Ausstellung im Heimathaus zusammengetragen. Mittendrin ein Montageständer, dessen Fuß nach dem Krieg bei der Firma Rixe aus dem Teil einer Bombenhülse hergestellt worden ist. Rund 1.000 Stück sollen davon hergestellt worden sein. | © Susanne Lahr

Brackwede Das Fahrradmuseum ist fertig

Susanne Lahr
27.04.2017 | Stand 26.04.2017, 20:40 Uhr
Unverzichtbar: das Marken-Schild am Lenker. In der Ausstellung sind Schilder vieler Radmarken vertreten. Von 1886 bis heute wurden in Bielefeld rund 30 Millionen Räder gebaut, 10 Prozent in Brackwede. - © Susanne Lahr
Unverzichtbar: das Marken-Schild am Lenker. In der Ausstellung sind Schilder vieler Radmarken vertreten. Von 1886 bis heute wurden in Bielefeld rund 30 Millionen Räder gebaut, 10 Prozent in Brackwede. | © Susanne Lahr

Brackwede. Fahrräder haben in der Brackweder Geschichte eine besondere Rolle gespielt. In der Blütezeit gab es 22 Firmen, die Räder, Zubehörteile oder spezielle Maschinen herstellten. Beispielhaft seien hier Stricker, Rabeneick, Dreistern, Klöcker und Wellerdiek genannt. Ihnen allen, aber zuvorderst der Geschichte der Stricker-Fahrrad-Fabrik ist die neue Dauerausstellung im Brackweder Heimathaus gewidmet, die heute Abend im ehemaligen Roten Rathaus an der Cheruskerstraße 1 eröffnet wird.

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