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Für die Ewigkeit: Auch wenn Grabstellen nach dem Ablauf der Liegezeiten abgebaut und die Steine vernichtet werden, bleiben sie durch das Grabstein-Projekt zumindest als Bild erhalten. Der Brackweder Jürgen Thannhäuser gehört zu den ehrenamtlichen Fotografen. - © Silke Kröger
Für die Ewigkeit: Auch wenn Grabstellen nach dem Ablauf der Liegezeiten abgebaut und die Steine vernichtet werden, bleiben sie durch das Grabstein-Projekt zumindest als Bild erhalten. Der Brackweder Jürgen Thannhäuser gehört zu den ehrenamtlichen Fotografen. | © Silke Kröger

Brackwede/Senne/Sennestadt Bielefelder fotografiert Grabsteine – bevor sie entsorgt werden

Datenbank: Der Verein für Computergenealogie lässt Grabsteine ablichten und die Bilder ins Netz stellen. Jürgen Thannhäuser ist für ihn auf den Bielefelder Friedhöfen aktiv

Silke Kröger
12.10.2017 | Stand 12.10.2017, 09:57 Uhr
Große Aufgabe: Auf dem Sennefriedhof mit seinen vielen, teils sehr alten Gräbern hat Jürgen Thannhäuser erst kleine Bereiche erfasst. - © Silke Kröger
Große Aufgabe: Auf dem Sennefriedhof mit seinen vielen, teils sehr alten Gräbern hat Jürgen Thannhäuser erst kleine Bereiche erfasst. | © Silke Kröger

Brackwede/Senne/Sennestadt. Wenn die Ruhezeiten einer Grabstelle abgelaufen sind, wird der Stein abgeräumt und vernichtet, das Grab selbst eingeebnet. Wenn nicht rechtzeitig ein Foto gemacht wurde, bleibt für die Angehörigen nichts als die Erinnerung. Wer im Nachhinein nach den Ruhestätten von Verstorbenen sucht, findet auf den Friedhöfen keine Spur mehr von ihnen. Das zu ändern hat sich das Grabsteinprojekt vorgenommen. Ehrenamtliche Mithelfer fotografieren in ganz Deutschland und darüber hinaus Grabstellen und laden die Bilder ins Internet hoch. Jürgen Thannhäuser ist einer von ihnen.

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