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Geflüchtete und Einheimische sollen in Brackwede sechs Wochen lang täglich abends gemeinsam im mobilen Küchencontainer Gerichte zubereiten, sich ihre Geschichten erzählen und auf diese Weise ein Stückchen zusammenrücken. - © kitchen on the run
Geflüchtete und Einheimische sollen in Brackwede sechs Wochen lang täglich abends gemeinsam im mobilen Küchencontainer Gerichte zubereiten, sich ihre Geschichten erzählen und auf diese Weise ein Stückchen zusammenrücken. | © kitchen on the run

Bielefeld-Brackwede Kochen im Überseecontainer

„Kitchen on the run“: Beim Integrationsprojekt sollen sich Geflüchtete und Bielefelder sechs Wochen lang bei gemeinsamen Kochenveranstaltungen näher kommen. Bundesweit nur vier Stationen

Susanne Lahr
01.06.2017 | Stand 01.06.2017, 10:16 Uhr
In einem Frachtcontainer ist die Küche eingebaut, davor entsteht eine kleine Terrasse mit Sitzgelegenheiten. - © kitchen on the run
In einem Frachtcontainer ist die Küche eingebaut, davor entsteht eine kleine Terrasse mit Sitzgelegenheiten. | © kitchen on the run

Brackwede. In der Küche spielen sich die besten Partys ab. Wenn’s schön eng und muggelig ist, kommen sich auch Fremde schnell näher. Und wenn dann zuvor auch noch gemeinsam gekocht wird, ist das Eis meist schnell gebrochen. Genau diese Effekte macht sich das Projekt „Kitchen on the run" (Küche auf der Flucht) zunutze. Weil Flüchtlinge in ihren Übergangsheimen nicht Gastgeber sein können, bekommen sie Gelegenheit, in einer mobilen Küche für und mit Einheimischen zu kochen. Brackweder kommen vom 16. August bis 26. September in diesen Genuss.

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