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Idylle pur: Das Ermland ist eine ländlich geprägte Gegend. Bisher zieht es nur wenige Touristen hierher. Dabei hat das Ermland viel zu bieten. - © Carsten Heinke
Idylle pur: Das Ermland ist eine ländlich geprägte Gegend. Bisher zieht es nur wenige Touristen hierher. Dabei hat das Ermland viel zu bieten. | © Carsten Heinke

Polen Burgen, Bienen, Biohöfe

Gleich neben den Masuren liegt das menschenleere Ermland. Die touristisch kaum erschlossene Region im Norden Polens erstreckt sich über grüne, blaue Weiten und ist schier übersät mit roten Backsteinburgen.

Carsten Heinke
21.11.2020 | Stand 20.11.2020, 18:14 Uhr

Dünne Nebelschwaden wachsen aus dem feuchten Gras. Sein Duft mischt sich mit dem von Laub und Kiefernnadeln. Wie frischer Atem strömt er durch das offene Küchenfenster. Ein Oktobertag neigt sich dem Ende zu. „In Ermland kann man riechen, wenn es Abend wird", meint Marta Wysokińska und holt die Brote aus dem Ofen. Damit sorgt die junge Frau in Jeans und T-Shirt für noch mehr Wohlgeruch im Siedlisko Pasieka – auf deutsch: Bienen- oder Immenhof. Das kleine bäuerliche Anwesen ist Familienwohnsitz, Ferienranch und Imkerei. Es gehört zum Dörfchen Wonneberg (Studzianka) und liegt in einem Wald am Teich, irgendwo zwischen Allenstein (Olsztyn) und Heilsberg (Lidzbark Warmiński), mitten in der stillen Wildnis Ermlands.

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