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Spannend: Von der Terrasse des Mystique lassen sich die von Platon beschriebenen Gesteinsfarben gut erkennen. Rechts im Hintergrund die Inseln Nea Kameni und Palea Kameni. - © Michael Juhran
Spannend: Von der Terrasse des Mystique lassen sich die von Platon beschriebenen Gesteinsfarben gut erkennen. Rechts im Hintergrund die Inseln Nea Kameni und Palea Kameni. | © Michael Juhran

Griechenland Ein Mythos wird lebendig

Generationen von Wissenschaftlern und Hobbyforschern haben sich mit dem sagenumwobenen Atlantis beschäftigt. Auf Santorin kommt man der Legende jetzt ganz nah.

Michael Juhran
17.10.2020 | Stand 16.10.2020, 19:22 Uhr

Die Erde bebt. Dumpfes Grollen und eine Aschewolke kündigen Unheilvolles an. Es folgt eine gewaltige Explosion, die mit ohrenbetäubendem Knall die Spitze eines Vulkans zerreißt. Lavagestein bis zur Größe von Lastkraftwagen fliegt auf den Betrachter zu, pyroklastische Ströme von mörderischer Hitze wälzen sich über Festland und Meer, gefolgt von haushohen Flutwellen, die rasend schnell über die See fegen. Instinktiv hebt man die Arme zum Schutz vor den Urgewalten biblischen Ausmaßes, so realistisch erlebt man heute die Apokalypse, die vor 3.600 Jahren alles Leben auf Thera (heute Santorin) vernichtete.

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