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Museum für den Kohl: Das KOHLosseum in Wesselburen befindet sich in einer ehemaligen Sauerkrautkonservenfabrik. - © Dagmar Krappe
Museum für den Kohl: Das KOHLosseum in Wesselburen befindet sich in einer ehemaligen Sauerkrautkonservenfabrik. | © Dagmar Krappe

Schleswig-Holstein Einfach „kohlossal“

Wenn die Tage kürzer, die Abende länger werden, wird im nördlichsten Bundesland aufgetischt. Dann finden in der einstigen Bauernrepublik Dithmarschen die „Kohltage“ statt.

Dagmar Krappe
05.09.2020 | Stand 04.09.2020, 18:42 Uhr

Dithmarschen steht Kopf. Besser gesagt, Kohlkopf! Da die Landwirte im nördlichsten Bundesland stolz sind auf ihren Kohlanbau, feiern sie jedes Jahr im September den Beginn der Ernte mit den „Kohltagen" und setzen ihr Kultgemüse ordentlich in Szene. Die Inszenierung beginnt mit dem Kohlanschnitt. Dafür hat Jan Henning Ufen auf seinem Hof in Karolinenkoog bereits das Messer geschärft. Die Kohlregentinnen Hepke I. und Bente Christin I. haben sich in Tracht geworfen. Gleich geht es hinaus aufs Feld, um den ersten prallen Weißkohlkopf abzuschneiden. Eine Woche lang haben Ufen und viele fleißige Helfer Hofplatz und Lagerhallen für diesen Tag hergerichtet.

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