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Fidschi Expedition Südsee

Viti Levu ist die ursprünglichste der rund 110 bewohnten Fidschi-Inseln und das Haupteiland der südpazifischen Inselgruppe. Eine Fahrt auf der Ring Road führt zu traumhaften Buchten zwischen grünem Dschungel, traditionellen Bräuchen und moderner Religion

Martina Katz
30.11.2019 | Stand 28.11.2019, 16:30 Uhr
Ein Traum: Viti Levu ist die etwa zehn Quadratkilometer große Hauptinsel der Fidschi-Inseln und bei Südseeurlaubern besonders beliebt. - © Martina Katz
Ein Traum: Viti Levu ist die etwa zehn Quadratkilometer große Hauptinsel der Fidschi-Inseln und bei Südseeurlaubern besonders beliebt. | © Martina Katz

Gemütlich fahren wir mit dem Allrad-Mietwagen auf der Kings Road, als plötzlich eine Frau aus dem Dschungel hervortritt, Blätter von ihrer Bluse abschüttelt und uns lächelnd deutet anzuhalten. „Bula, willkommen. Schön, dass ihr Viti Levu besucht", begrüßt uns Sita und streckt uns ihre Hand entgegen. Was die Fidschianerin hier tut? „Ich habe meine Pferde auf die Weide gebracht und dabei ein paar Hibiskusblätter für das Mittagessen gepflückt. Jetzt bin ich auf dem Weg nach Hause". Die 46-Jährige zeigt auf ein paar Strohdachhäuser im grünen Hinterland, die sogenannten Bures. Dann schwingt sie ein Wickeltuch um ihre schwarzen Locken und setzt ihren Weg auf der königlichen Ring Road fort, winkt uns noch einmal nach, bevor sie zwischen Kokospalmen und Buschwerk verschwindet. So wie Sita lieben viele der Einwohner von Viti Levu das Schwätzchen mit den Fremden – eine schöne Abwechslung vom fidschianischen Alltag.

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