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Steinerne Pracht: Das stark verwitterte Korinthische Grab ähnelt dem Schatzhaus und entstand vermutlich zur gleichen Zeit. Gemeinsam mit dem Palastgrab (Foto) gehört es zur monumentalen Königswand. - © Ekkehart Eichler
Steinerne Pracht: Das stark verwitterte Korinthische Grab ähnelt dem Schatzhaus und entstand vermutlich zur gleichen Zeit. Gemeinsam mit dem Palastgrab (Foto) gehört es zur monumentalen Königswand. | © Ekkehart Eichler

Jordanien Der Schatz im Fels

Als Weltwunder wird Petra gern und mit Recht gefeiert. Im Königreich Jordanien ist die Felsenstadt jedenfalls der ultimative Höhepunkt jeder Reise

Ekkehart Eichler
16.11.2019 | Stand 15.11.2019, 18:21 Uhr

Schon der Zugang zum Schatz hat Gänsehautflair. Ob zu Fuß oder per Kalesche, ausnahmslos jeder Petra-Tourist muss durch den Sik. Die tektonisch aufgerissene Schlucht windet sich durch ein Spalier lotrechter Wände, die bis zu 80 Meter hoch aufragen und manchmal so eng zusammenrücken, dass der Himmel zum Flecken schrumpft. Diese Nadelöhr-Kulisse ist Ouvertüre zugleich für eine dramaturgisch vollendete Inszenierung. Denn wie aus dem Nichts gibt der finstere Schlitz den Blick frei, rahmen die letzten Meter der düsteren Schlucht ein Weltklasse-Gemälde: Petras Prachtstück Khazne Firaun, das „Schatzhaus des Pharao".

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