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Gewinnspiel Entspannung garantiert

Bad Windsheim hat ein neues Gesundheitsangebot geschaffen. Jetzt locken nicht nur die Wasserbecken und der Salzsee in der Franken-Therme. Jetzt heißt es Waldbaden

31.08.2019 | Stand 29.08.2019, 17:02 Uhr

In Kooperation mit dem Naturpark Steigerwald wurde das Angebot Waldbaden kreiert. Wer mitmacht, soll vertraut werden mit der Natur und dabei Körper und Geist Gutes tun. Drei Ranger, die seit diesem Frühjahr für den Naturschutz und eine naturbetonte Erholung im Steigerwald zuständig sind, machen dieses Angebot möglich. Alexandra Kellner ist eine von ihnen. Sie führt die „Badenden" bei diesem zweistündigen Erlebnis an Plätze, „wo man nur Natur hört", sagt sie. Waldbaden kommt aus Japan und wird dort als „Shinrin-Yoku" bezeichnet, was wörtlich übersetzt „Baden in der Waldluft" heißt. Zu dieser Art des Badens braucht man keine Badehose, sondern nur bequeme Freizeitkleidung. Studien zeigen, dass sowohl das Immunsystem als auch die geistige Gesundheit durch die Fülle an verschiedenen Reizen im Wald stimuliert und gestärkt werden können – passend zum Gesundheitsangebot der Stadt Bad Windsheim. Ganz nah im Binnenland lockt der Salzsee gesundheitsbewusste Gäste in die Franken-Therme. Sie lädt ein zum Entspannen und Erholen. Das Angebot an Beauty und Wellness ist groß: von Rasulanwendungen bis zum Karibischen Erlebnisbad. Wer sich etwas Besonders gönnen möchte, entspannt bei einer Klangmeditation im Kaminzimmer und bei Klangaufgüssen im Brechelbad. Die obertonreichen nepalesischen Klangschalen versprechen dabei tiefste Entspannung. Den Ruf als Gesundheitsdomäne hat das historische Bad Windsheim ihren Quellen zu verdanken, die maßgeblich mit beteiligt waren am Aufschwung der Kurstadt. So entstand der Salzsee. Er ist 750 Quadratmeter groß, 30 Grad warm und hat mit 26, 9 Prozent eine Solekonzentration fast wie das Tote Meer. Strandkörbe im Außenbereich lassen Strandfeeling aufkommen. Bei Erkrankungen der Atemwege sowie bei Haut- und Gelenkproblemen wirkt die hochprozentige, mit Mineralien angereicherte Sole heilend und gesundheitsfördernd. Direkt neben der Franken-Therme lädt der Kurpark sommers wie winters zum Bummeln ein – Bayerns größter denkmalgeschützter Kurpark. Er verbindet die Franken-Therme mit der sehenswerten Altstadt – einst bayerische Reichsstadt. Das Klima in der Windsheimer Bucht zwischen den beiden Naturparks Steigerwald und Frankenhöhe ist ganzjährig mild. So können Sportbegeisterte auch bis in den späten Herbst Golfschnupperstunden im Reichsstadt-Golfclub nehmen. Neben dem anspruchsvollen 18-Loch-Platz macht ein 6-Loch-Platz das erste Abschlagen leicht. Aber auch Ausflüge mit dem Rad entlang der Aisch und in die umliegenden Weinberge sind lohnenswerte Unternehmungen. In den Monaten mit „r" locken Bad Windsheimer Gaststuben mit dem Karpfen, der hier in der Aisch gezüchtet wird. Kurzweilig ist auch ein Stadtbummel durch die ehemalige Reichsstadt. Bis heute zieren prachtvolle Bauten die Altstadt: etwa das barocke Rathaus, die Lateinschule als älteste Schule Bayerns, das Stadtschreiberhaus sowie hübsche Fachwerkhäuser wie jenes am Stadtrand, in dem einst Götz von Berlichingen regelmäßig genächtigt haben soll. So jedenfalls erzählt die Stadtführerin im Rahmen eines spannenden Spaziergangs durch die historische Altstadt. Einkehren sollte man unbedingt beim Döbler. Hier in der letzten Privatbrauerei von einst über 30 Brauhäusern sitzen Einheimische und Urlauber gerne zusammen. Direkt an die Altstadt grenzt das Fränkische Freilandmuseum an. Wie früher fühlt es sich an, wenn man hier von Dorf zu Dorf wandert. Alte Brauhäuser und Höfe sind zu sehen und im Herbst gibt es verschiedene Feste: etwa ein Herbstfest mit Korn dreschen, Obst dörren oder Kraut hobeln und stampfen oder die Mittelaltertage, bei denen zahlreiche Darsteller in die zu dieser Epoche gehörenden Häuser einladen: etwa in eine Schneiderei, in die Schuhmacherei und in die Schreibstube. Weitere Infos unter www.bad-windsheim.de und www.franken-therme.net.

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