0
Stopps an den schönsten Orten: Eine Mahlzeit mit Blick auf den Wasserfall Urridafoss. - © Willenberg
Stopps an den schönsten Orten: Eine Mahlzeit mit Blick auf den Wasserfall Urridafoss. | © Willenberg

Island Auf schwankendem Boden

Kleine Erdbeben sind auf der Vulkaninsel im Atlantik keine Seltenheit. Und auch sonst zeigt sich das Eiland vielerorts von seiner wilden, ungezähmten Seite. Zeit, Island mit dem mobilen Heim zu erkunden

Ulrich Willenberg Ulrich Willenberg
06.10.2018 | Stand 04.10.2018, 18:27 Uhr

Island begrüßt uns mit einem launischen Wettermix. Heftige Schauer und Sturmböen wechseln sich ab mit leuchtenden Regenbögen und strahlendem Sonnenschein. Typisches Islandwetter eben. Vor dem Flughafen Keflavík wartet bereits Hanna mit einem nagelneuen Wohnmobil, unserem rollenden Ferienhaus für die nächsten Wochen. „Der Wagen hat sechs Gänge. Aber den höchsten Gang werdet ihr nicht brauchen", erklärt die Mitarbeiterin des Autovermieters. Schließlich beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Island nur 90 Stundenkilometer. Doch oft geht nur viel weniger. Vor allem bei Sturm. „Bei drohendem Unwetter schicke ich euch eine SMS", verspricht Hanna. Unwetter gibt es in den nächsten Tagen zwar keine, dafür Hunderte kleinerer Erdbeben in der Nähe der Hauptstadt Reykjavík. Die Isländer sind das gewohnt. Sie leben auf schwankendem Boden. Die Insel liegt auf der Nahtstelle der eurasischen und der amerikanischen Kontinentalplatte, die Jahr für Jahr zwei Zentimeter voneinander wegdriften.

realisiert durch evolver group