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Wissen, wie man sich entspannt: Eine Gruppe Japanmakaken (auch Rotgesichtsmakaken) beim Baden in einer heißen Quelle (Onsen) im Affenpark Jigokudani in Yamanouchi. - © picture alliance
Wissen, wie man sich entspannt: Eine Gruppe Japanmakaken (auch Rotgesichtsmakaken) beim Baden in einer heißen Quelle (Onsen) im Affenpark Jigokudani in Yamanouchi. | © picture alliance

Japan Wellness für Schneeaffen

Japans wundersame Welt der Thermalbäder lockt nicht nur gestresste Geschäftsleute ins Heilwasser.Auch tierische Anwohner haben das heiße Wasser für sich entdeckt

Win Schumacher
17.03.2018 | Stand 16.03.2018, 20:58 Uhr

Ein Schneeaffe müsste man sein! Wenn die Tage grau werden, die Nächte lang und selbst die Mittagsstunden bitterkalt, dann ab in die Affentherme! Dicht beieinander hocken die Rotgesichtsmakaken in ihrem heißen Thermalbad. Was kümmern einen Schneegestöber und Eiseskälte, wenn man es sich im Pool gemütlich gemacht hat? Lautlos taumeln die Schneeflocken und auf den Schöpfen der Affen sammelt sich langsam ein weißes Käppchen. Sie ziehen die Hälse ins Heilwasser, strecken tief entspannt die dicht behaarten Glieder oder sind ganz in das Lausen eines Sitznachbarn vertieft. Die Kameraden in Behandlung halten die roten Gesichter mit geschlossenen Lidern über Wasser und scheinen die Behandlung sichtlich zu genießen.

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