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Oase aus Pflanzen und Kunst: Der österreichische Künstler André Heller im Park Anima. - © Stefan Liewehr/Anima/dpa
Oase aus Pflanzen und Kunst: Der österreichische Künstler André Heller im Park Anima. | © Stefan Liewehr/Anima/dpa

Marokko Paradies für (Lebens-)Künstler

Marrakesch ist Magie. Und für beide hat André Heller ein Faible. 1972 reiste der österreichische Künstler zum ersten Mal in die marokkanische Königsstadt. Vor den Toren der Stadt hat er einen Garten erschaffen – Paradies für die Sinne

Marion Trutter
03.06.2017 | Stand 01.06.2017, 19:05 Uhr

Wenn die Hitze wie ein Glutofen über der nahen Stadt hängt, ist es hier draußen meist angenehm frisch. Gut 25 Kilometer vor den Toren von Marrakesch hat der Künstler einen magischen Garten erschaffen, eine Oase aus Pflanzen und Kunstinstallationen. Man lustwandelt durch Blütenmeere und Tunnels aus Grün, atmet die frische Atmosphäre von Wasser und Kräutern – und staunt. Hinter jeder Wegbiegung wartet eine neue Überraschung: mal eine Arche mit stilisierten Metalltieren, dann wieder ein Berberzelt, ein Torbogen aus Händen und Augen oder bunte Stelen wie Bambusrohre. Neukreationen einheimischer Kunsthandwerker sind ebenso verschwenderisch in den Garten gestreut wie die Werke weltberühmter Künstler, etwa „Der Denker" von Rodin, eine Stele von Keith Haring oder in eine Säule eingelassene Teller von Picasso. Ein Glanzstück des Gartens ist ein riesiger wassernebelspeiender Kopf, der in traditioneller marokkanischer Handarbeit mit 30.000 Kacheln verziert wurde.

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