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Der Rapper der Berliner Hip-Hop-Formation "K.I.Z.", Tarek Ebéné, hier beim Musikfestival "Rock im Park" 2015. - © picture alliance / dpa
Der Rapper der Berliner Hip-Hop-Formation "K.I.Z.", Tarek Ebéné, hier beim Musikfestival "Rock im Park" 2015. | © picture alliance / dpa

Netzwelt K.I.Z.-Rapper Tarek tötet in seinem neuem Musikvideo drei AfD-Politiker

Christian Lund
29.11.2019 | Stand 29.11.2019, 16:18 Uhr |

Der Berliner Rapper Tarek Ebéné (aka Tarek K.I.Z) wandelt neben seinem Hauptprojekt K.I.Z neuerdings auch auf Solopfaden. Im Oktober 2019 kündigte er für Dezember ein Soloalbum an. In der Nacht zu Freitag ist das Video zur dritten Singleauskopplung erschienen - und das hat es ziemlich in sich. Der Text selbst ist eher harmlos: "Das Album ist gefloppt, das war wohl nichts / Keine Goldene, keine Radiohits / Von den Kritikern ernte ich Hohn und Spott / Beim Konzert krieg ich faules Obst an' Kopf / Meine Frau verlässt mich, kriegt das Sorgerecht / Verkauft das Haus, fährt mit dem Porsche weg / Ein anderer Mann bringt meinen Sohn ins Bett." Im Refrain heißt es dann: "Ich bin nach wie vor der Boss." Das Video jedoch ist umso heftiger. Wir befinden uns im Jahr 2021. Nachdem Tarek von Bodyguards durch einen offenbar ziemlich wütenden Mob geschleust worden ist, wird er in einen loftähnlichen Raum gebracht, wo grimmig guckende Bodyguards und drei weitere Personen auf ihn warten. Es ist nicht zu übersehen, dass die drei die AfD-Politiker Alexander Gauland, Alice Weidel und Björn Höcke darstellen sollen: Alice Weidel ist ziemlich gut getroffen, Gauland erkennt man vor allem an seiner bekannten Hunde-Krawatte, Höcke eher aus dem Kontext. Die drei fühlen sich offenbar ziemlich sicher, was sich jedoch schnell ändert, als Tarek in einer an den Tarantino-Film "Kill Bill" erinnernden Szene die grimmigen Bodyguards zerlegt. Machen wir es kurz: die AfD-Politiker überleben die Szene nicht. Alexander Gauland wird geköpft, Alice Weidel aufgeschlitzt und Björn Höcke endet mit einem Wurfstern in der Stirn. Bislang hat keiner der Poltiker aus der AfD auf das Video reagiert.

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