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Anmelden und los: Der E-Roller „Alma" kann ganz bequem über die flowBie-SharingApp gebucht werden.  - © Patrick Pollmeier
Anmelden und los: Der E-Roller „Alma" kann ganz bequem über die flowBie-SharingApp gebucht werden.  | © Patrick Pollmeier

Öko-Verkehrsmittel Nachhaltig mobil sein – aber wie?

Besonders der Mix verschiedener Verkehrsmittel ermöglicht es, in Bielefeld umweltfreundlicher unterwegs zu sein. Zusammen mit Yvonne Liebold von den Stadtwerken in Bielefeld stellen wir einige dieser Alternativen vor.

26.09.2020 | Stand 01.10.2020, 12:57 Uhr

„Alma sieht cool aus, gibt kaum Geräusche von sich und ist auch noch umweltfreundlich", sagt Yvonne Liebold von den Stadtwerken Bielefeld.

Öko-Roller Alma für Bielefeld

Die Rede ist von den schwarzen Alma-Roller im Retro-Stil, die seit dem 3. Juni in Bielefeld unterwegs sind und extrem gut ankommen: Die 50 Roller wurden bisher bereits über 8.000 Mal ausgeliehen.

Bis jetzt fahren 2.300 Bielefelderinnen und Bielefelder mit Alma durch die Gegend und haben bereits 49.000 Kilometer zurückgelegt. Ganz interessant: Eine durchschnittliche Fahrt dauert knapp 17 Minuten und 20 Prozent der Nutzer sind weiblich.

Beliebt: 27.000 Mal wurden die Siggi-Fahrräder schon ausgeliehen. Im Schnitt dauert eine Fahrt 20 Minuten.  - © Patrick Pollmeier
Beliebt: 27.000 Mal wurden die Siggi-Fahrräder schon ausgeliehen. Im Schnitt dauert eine Fahrt 20 Minuten.  | © Patrick Pollmeier

Alma kann auf jedem öffentlichen Parkplatz ausgeliehen und wieder abgestellt werden. Fahren kann man so weit der Akku reicht.

Registrieren können sich Interessenten direkt in der flowBie Sharing-App, über die auch das Ausleihen der E-Roller erfolgt. Alles, was der Fahrer braucht, ist ein Führerschein, der mindestens seit einem Jahr gültig ist. In jeder Helmbox befinden sich zwei Helme in den Größen M und XL sowie Hygienehauben.

Freuen sich über die Zusammenarbeit: CITYca-Gründer Hans Rost (l.) und moBiel-Geschäftsführer Martin Uekmann.  - © Foto: Ulonska
Freuen sich über die Zusammenarbeit: CITYca-Gründer Hans Rost (l.) und moBiel-Geschäftsführer Martin Uekmann.  | © Foto: Ulonska

Was der Spaß kostet? „Die Registrierung kostet einmalig 9,90 Euro inklusive 25 Freiminuten", erklärt Liebold. Fahren kostet 19 Cent pro Minute, Parken 6 Cent. Der Tageshöchstpreis liegt bei 19 Euro. Die Kosten werden entweder per Lastschrift oder Kreditkarte über das angelegte Konto abgebucht.

Siggi-Fahrräder für den Bielefelder Westen und überall

Besonders der Mix verschiedener Verkehrsmittel ermöglicht es, in Bielefeld umweltfreundlicher unterwegs zu sein. Zusammen mit Yvonne Liebold von den Stadtwerken in Bielefeld stellen wir einige dieser Alternativen vor.*

Tag und Nacht, ohne versteckte Kosten: Die 250 Siggi-Fahrräder mit 7-Gang-Schaltung stehen seit dem 6. Mai an rund 40 markierten Stationen. Die meisten befinden sich aktuell in der Innenstadt und in Uni-Nähe. Das ändert sich bald: Nach der Pilotphase – ab Sommer 2021 – soll das Gebiet auf weitere Stadtbezirke ausgeweitet werden. „Dann soll es insgesamt 600 Fahrräder und 50 Pedelecs geben", so Liebold.

Bis Ende August nutzten bereits 6.800 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer das Angebot. Im Durchschnitt dauert eine Fahrt 20 Minuten.

Registrieren kann man sich kostenfrei über die App Siggi Bike-Sharing. Sobald man die Zahlungsart im Benutzerkonto hinterlegt hat, kann es schon losgehen", so Liebold. Über die App kann man sehen, wo die nächste Station ist und wie viele Fahrräder dort zur Verfügung stehen. Diese kann man auch kostenfrei für 15 Minuten reservieren, „falls man zum Beispiel noch ein Stück gehen muss". Bei Siggi angekommen, muss nur noch der QR-Code auf dem Schutzblech eingescannt und das Fahrrad über die App freigeschaltet werden. „Alternativ kann man das Fahrrad auch per Telefon buchen", sagt Liebold.

Kunden mit moBiel-Abo und andere Vorteilskunden fahren bei jeder Ausleihe 60 Minuten kostenfrei – das ist einmalig in Deutschland. „Damit man sicher unterwegs ist, bitte unbedingt an einen eigenen Fahrradhelm denken", so Liebold.

Mit CITYca und moBiel Elektroautos leihen

Auch überzeugte Bus- und Stadtbahnfahrer vermissen ab und zu ein Auto, um etwa schwere Einkäufe nach Hause zu transportieren oder die Familie auf dem Land zu besuchen. Verständlich! Dank der Zusammenarbeit von moBiel und dem Brackweder Unternehmen CITYca ist das möglich: „moBiel-Abonnenten können seit dem 15. Juni Elektroautos ausleihen", erzählt Liebold stolz.

CITYca verleiht zurzeit 17 mit Ökostrom betriebene E-Autos – 18 weitere Elektroautos sind bestellt. Sie gehören dem Brackweder Hans Rost, der seit März 2019 ein Carsharing-Unternehmen in Bielefeld betreibt.

Die Autos sind in ganz Bielefeld ausleihbar, feste Standorte gibt es nicht. „Die Wagen können nach der Fahrt irgendwo im öffentlichen Raum abgestellt werden", erklärt Liebold. Der nächste Ausleiher findet die freien Fahrzeuge dann über die MOQO-App, über die er das Auto auch bucht.

Für die kostenlosen Registrierung über www.moBiel.de/CITYca muss man mindestens 19 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein der Klasse B besitzen. Zur Auswahl stehen verschiedene Tarife, darunter zwei spezielle Varianten für moBiel-Abonnenten. Diese bieten 30 Prozent Rabatt auf die Leihgebühr.

„Mit cambio gibt es in Bielefeld auch einen Anbieter für stationsbasiertes Car-Sharing. Die Autos stehen an festen Stationen und können spontan oder bis zu 180 Tage im Voraus gebucht werden", sagt Liebold.

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