Deutsche Jungen aus Neunburg vorm Wald ziehen eine Wagenladung Sargdeckel zum Stadtfriedhof, wo KZ-Häftlinge begraben werden.  - © rbb/National Archives and Records Administration, College Park
Deutsche Jungen aus Neunburg vorm Wald ziehen eine Wagenladung Sargdeckel zum Stadtfriedhof, wo KZ-Häftlinge begraben werden.  | © rbb/National Archives and Records Administration, College Park

NW Plus Logo 75 Jahre Kriegsende 1945 aus Sicht der Kinder: Zeitzeugen erzählen von den Schrecken dieses Jahres

Ein Bielefelder ist unter den 17 Protagonisten der erschütternden ARD-Dokumentation "Kinder des Krieges".

Anke Groenewold

Bielefeld. Brigitte Roßow zeigt ihre Narbe am Handgelenk über der Pulsader. Ihre Mutter hatte ihr die Wunde zugefügt, als die Rote Armee Anfang Mai 1945 in Demmin einmarschierte. Brigitte war zehn Jahre alt. Die medial geschürte Angst vor den nahenden Russen löste in Demmin ein Massaker aus: Bewohner brachten ihre Kinder, Enkel und schließlich sich selbst um. In dem 90-minütigen Dokumentarfilm „Kinder des Krieges", den die ARD am Montag, 4. Mai, ausstrahlt, erzählen 17 Frauen und Männer, wie sie als Kinder die letzten Kriegs- und die ersten Friedensmonate des Jahres 1945 erlebten...

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