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Nordrhein-Westfalens SPD und Grüne wollen die Latinums-Pflicht für Lehramtsstudenten auf den Prüfstand stellen. - © picture alliance / dpa
Nordrhein-Westfalens SPD und Grüne wollen die Latinums-Pflicht für Lehramtsstudenten auf den Prüfstand stellen. | © picture alliance / dpa

Bielefeld Mit dem Latein am Ende? Wieso es sich lohnt, eine "tote Sprache" zu lernen

"Latein ist nicht nur eine Philologie", sagt Lore Benz von der Uni Bielefeld.

Katharina Thiel
09.10.2019 | Stand 09.10.2019, 05:50 Uhr

Bielefeld. Lateinunterricht bedeutet für viele vor allem stumpfes Auswendiglernen, Geschichten über alte Männer in Rom und niemanden, mit dem in der "toten Sprache" gesprochen werden kann. Was aber, wenn in einer Quizsendung der Hauptgewinn von der folgenden Frage abhängt: Welche Insel leitet ihren Namen von dem dort vorkommenden Kupfer ab? Der Lateiner dürfte damit kein Problem haben, auch wenn er die Antwort zuvor nicht wusste. Denn der lateinische Name "cuprum" ist abgeleitet von "(aes) cyprium" und bedeutet "Erz von der griechischen Insel Zypern".

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