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Mitarbeiter des WDR bei einem Warnstreik im Juli. - © picture alliance/dpa
Mitarbeiter des WDR bei einem Warnstreik im Juli. | © picture alliance/dpa

Fernsehen Warnstreik beim WDR: "Moma"-Moderatoren sitzen im Dunkeln

Die Moderatoren des Morgenmagazins saßen im Dunkeln. Die Live-Berichterstattung musste unterbrochen werden

20.08.2019 | Stand 20.08.2019, 16:26 Uhr

Köln (anwi). Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter des WDR am Dienstag zum Warnstreik aufgerufen. Und das haben auch die Zuschauer des ARD-Morgenmagazins bemerkt. Als am Dienstagmorgen Tagesschausprecher Jan Hofer an die Moderatoren des "Moma" übergab, saßen diese im Dunkeln. Wegen des Warnstreiks musste die Live-Berichterstattung unterbrochen werden, die Moderatoren kündigten eine Aufzeichnung an. Der Journalist Daniel Bouhs twitterte die Szene: Erneuter Streik @wdr: Die @ardmoma-Moderatoren sitzen im Dunkeln und kündigen eine Wiederholung an. pic.twitter.com/D3xChSfGpR — Daniel Bouhs (@daniel_bouhs) August 20, 2019 Bereits im Juli konnte das Morgenmagazin wegen eines Warnstreiks zeitweise nicht live senden. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Einkommen um einen Sockelbeitrag von 150 Euro und die Erhöhung des Ausbildungsentgelts um 100 Euro. Auf Twitter wertet die Gewerkschaft die Störung der Live-Berichterstattung beim Morgenmagazin als Erfolg: Wir haben es wieder geschafft! #WDR#Streik#momahttps://t.co/kGLxGHeQnR — ver.di NRW (@verdinrw) August 20, 2019

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