Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, wurde Mitte März auch die Bordelle in NRW geschlossen. - © picture alliance
Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, wurde Mitte März auch die Bordelle in NRW geschlossen. | © picture alliance
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Corona-Krise verlagert Prostitution in die Illegalität

Um Verbote zu umgehen, vereinbaren Prostituierte zunehmend im Internet Treffen mit Freiern. Das birgt jedoch Gefahren für Frauen. Von staatlichen Hilfsmaßnahmen profitieren aktuell nur Bordellbetreiber, Prostituierte in vielen Fällen nicht.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Bielefeld/Düsseldorf. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus betreffen auch die Prostitution in NRW. Prostitution in Bordellen oder auf dem Straßenstrich sind ebenso verboten wie Treffen in Wohnungen oder Autos. Die Folge: Um nicht obdachlos zu werden, gehen Frauen immer höhere Risiken ein, indem sie online private Treffen mit Freiern vereinbaren. Beratungsstellen warnen vor den Gefahren durch illegale Prostitution. Einschlägige Webportale werben aktuell damit, dass sie Prostitution trotz weitreichender Verbote ermöglichen...

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